13 kostenlose Möglichkeiten, dein Business zu bewerben

Si Quan Ong
Marketing @ Ahrefs. Ich lese, mache Breakdance und versuche zufäliige Lebensexperimente.
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Shows how many different websites are linking to this piece of content. As a general rule, the more websites link to you, the higher you rank in Google.

Shows estimated monthly search traffic to this article according to Ahrefs data. The actual search traffic (as reported in Google Analytics) is usually 3-5 times bigger.

The number of times this article was shared on Twitter.

    Fällt es dir schwer, die richtigen Methoden zu finden, um dein Business zu bewerben?

    Nachfolgend findest du eine Liste von Methoden, mit denen wir bei Ahrefs ein Wachstum von +65% im Vergleich zum Vorjahr erzielt haben. Sie sind größtenteils kostenlos. Du kannst sie auch dazu nutzen, dein Business zu bewerben.

    1. Lass dich in beliebte Verzeichnisse eintragen
    2. Blogge regelmäßig
    3. Erstelle YouTube-Videos
    4. Verwende deinen Content auf mehreren Kanälen wieder
    5. Baue eine E‑Mail-Liste auf
    6. Verschenke ein Giveaway
    7. Werde in Podcasts vorgestellt
    8. Schreibe Blog-Gastbeiträge
    9. Kooperiere mit anderen relevanten Unternehmen
    10. Erhalte Produkt-Erfahrungsberichte
    11. Erstelle eine Vergleichsseite
    12. Werde Redner bei Events 
    13. Erstelle Social-Media-Content mit Mehrwert

    Google ist nicht die einzige Möglichkeit, um Unternehmen online zu finden. Viele Leute bevorzugen es, vertrauenswürdige Branchenverzeichnisse zu durchforsten.

    Zum Beispiel könntest du TripAdvisor nutzen, um ein lokales Restaurant zu finden, anwalt.de, um einen Anwalt zu finden, oder werkenntdenbesten.de, um einen Klempner zu finden. Viele Leute nutzen direkt solche Seiten, aber sie ranken auch bei Google für lokale Suchen hoch.

    Es ist wichtig, auf diesen Seiten vertreten zu sein, damit die Leute dein Unternehmen finden können. Die meisten bieten zudem kostenlose Profile an.

    Doch wie findest du solche Verzeichnisse?

    Eine Möglichkeit ist, bei Google nach “[Art des Unternehmens] in meiner Nähe” zu suchen. Suche nach Verzeichnissen in den Suchergebnissen.

    Eine andere Methode ist die Verwendung von Ahrefs Link Intersect. Link Intersect zeigt an, welche Seiten auf mehrere Konkurrenten verlinken, aber nicht auf dich. Das kann dir helfen, Verzeichnisse zu finden, in denen deine Konkurrenten bereits gelistet sind, du aber nicht.

    Gib dazu einfach ein paar Homepages deiner Konkurrenten in Link Intersect ein.

    Dann klickst du auf “Link-Möglichkeiten anzeigen” (“show link opportunities”).

    Sieh dir die Liste an und schau, ob es irgendwelche Verzeichnisse gibt. Diese Seite sieht zum Beispiel so aus, als wäre sie ein Verzeichnis und sie verlinkt auch zu allen drei Seiten der Konkurrenten.

    Wenn du ein Café in Großbritannien betreibst, welches hier nicht aufgelistet wird, solltest du das korrigieren.

    Der Ahrefs-Blog erhält ~397.000 Suchaufrufe pro Monat.

    Bedenke, dass dies nur der Traffic über Google ist. Wenn wir auch andere Kanäle berücksichtigen, erhalten wir viel mehr.

    Es gibt zu jeder Zeit immer nur eine bestimmte Anzahl von Personen, die bereit und willens sind, etwas zu kaufen. Wenn du nur sie ansprichst, entgeht dir ein großer Teil deines Marktes. Mit dem Bloggen kannst du aber auch den Rest erreichen, der heute noch nicht bereit ist, zu kaufen.

    Zum Beispiel ranken wir auf Platz 1 für “Blogger Outreach”.

    Leute, die danach suchen, wissen, dass sie ein Problem haben: Sie wollen einflussreiche Blogger erreichen, wissen aber nicht wie. Allerdings kennen sie weder unser Unternehmen noch wissen sie, wie unser Toolset ihnen helfen kann. Denn wenn sie es wüssten, hätten sie direkt nach unserer Marke gesucht.

    Indem wir für solche Begriffe mit unseren Blogbeiträgen ranken, können wir unser Unternehmen bewerben, weil wir den Suchenden erklären, wie sie Ahrefs nutzen können, um ihr Problem zu lösen. Und das ist genau das, was wir in diesem Beitrag tun.

    Um einen erfolgreichen Business-Blog zu erstellen, gibt es zwei Zutaten. Du musst Themen anvisieren, die über Folgendes verfügen:

    1. Suchtraffic-Potenzial. Nach diesen Themen suchen die Leute bei Google.
    2. Business-Potenzial. Das Thema ermöglicht es dir, dein Produkt oder deine Dienstleistung anzupreisen.

    Um Themen mit Suchtraffic-Potenzial zu finden, ist es am einfachsten, ein kostenloses Keyword-Recherche-Tool wie den Keyword Generator zu nutzen. Gib ein relevantes Keyword ein und es werden dir bis zu 150 Themen angezeigt.

    Schau dir die Liste an und ordne sie nach ihrem Geschäftspotenzial. Das ist die Tabelle, die wir bei Ahrefs verwenden:

    business potential chart

    Weiterführende Lektüre: Was ist SEO-Content? Wie man Inhalte schreibt, die ranken 

    Geschriebener Content ist nicht die einzige Art von Content, die du erstellen kannst. Es gibt auch Video-Content. YouTube ist die zweitbeliebteste Suchmaschine der Welt (ausgenommen Google Bilder).

    Seit 2018 haben wir eine Menge Ressourcen in die Erstellung von YouTube-Inhalten gesteckt. Und das hat sich enorm ausgezahlt. Heute haben wir ~217.000 Abonnenten und erhalten ~300.000 Aufrufe pro Monat.

    Es hat uns auch unzählige Kunden beschert.

    Für das Videomarketing solltest du dieselbe Content-Marketing-Strategie verfolgen wie für das Bloggen — suche dir Video-Themen, die sowohl Suchtraffic als auch Geschäftspotenzial haben.

    Du kannst YouTube-Themen finden, indem du ein Keyword-Recherche-Tool wie das YouTube-Keyword-Tool benutzt. Gib ein relevantes Keyword ein und es werden dir 150 verschiedene Themen angezeigt, die du anvisieren könntest.

    Schau dir die Liste an, notiere dir relevante Themen und ordne sie nach ihrem Geschäftspotenzial.

    Du musst deinen Content nicht immer von Grund auf neu erstellen. Wandle den Content, den du in einem bestimmten Format (z.B. YouTube-Video) erstellt hast, in ein anderes Format (Blogpost) um.

    Zum Beispiel hat unser Video über Affiliate-Marketing über 74.000 Aufrufe erhalten: 

    Wir haben ihn in einen Artikel umgewandelt, der ~34.000 Suchaufrufe pro Monat erhält: 

    Wir haben es sogar geschafft, zwei Positionen in den SERPs zu besetzen und mit der Zeit mehr passiven organischen Traffic zu generieren:

    Ein einzelner Content-Beitrag ist nicht mehr nur ein einzelner Beitrag. Es ist mehr als das. Es ist auch nicht bloß eine Umwandlung von Video zu Text. Man kann auch:

    Stell dir das wie eine Pyramide vor. Beginne mit einer Version und zerlege sie dann nach und nach in kleinere Versionen für andere Kanäle.

    Wir versenden jede Woche einen Newsletter an ~120.000 Personen mit allen Inhalten, die wir in der Woche veröffentlicht haben.

    Das sind nicht 120.000 zufällig ausgewählte Personen. Es sind Leute, die uns ausdrücklich mittgeteilt haben, dass sie unsere Inhalte wollen.

    Unser Geheimnis? Wir haben eine E‑Mail-Liste aufgebaut.

    Eine E‑Mail-Liste aufzubauen bedeutet, dass du Besitzer dieses Kommunikationskanals bist. Du kannst mit deinen Fans kommunizieren, wann immer du willst. Du kannst Angebote, Inhalte, etc. verschicken — alles, was du willst.

    Also, wie baust du eine E‑Mail-Liste auf?

    Die einfachste Möglichkeit ist es, etwas als Gegenleistung für das Abonnieren anzubieten. Bei Ahrefs halten wir es einfach, indem wir anbieten, mehr von den Inhalten, die ihnen gefallen haben, direkt in ihren Posteingang zu liefern.

    Du kannst auch etwas “aggressiver” sein, indem du einen Anreiz anbietest — vielleicht ein PDF des Beitrags oder einen kostenlosen E‑Mail-Kurs.

    Wenn man es gut macht, funktionieren Giveaways. Sie bewerben dein Unternehmen, verbessern die Markenbekanntheit und erweitern sogar deine E‑Mail-Liste.

    Der Schlüsselsatz hier ist: “Wenn es gut gemacht wird.”

    Ich betone das deshalb, weil viele Unternehmen Giveaways ohne eine Strategie durchführen. Alles was sie tun, ist einfach den größten Preis zu verschenken, den sie sich vorstellen können — ein MacBook Pro, ein iPhone, sogar ein Tesla Auto. Ja, das bringt eine Menge Aufmerksamkeit. Allerdings zieht man damit auch die ganzen Trittbrettfahrer, Freebie-Sucher und jeden X‑beliebigen an.

    Das ist nicht der Sinn von Giveaways. Das Ziel ist nicht, das größte Giveaway der Welt anzubieten, sondern Menschen anzuziehen, die für dein Unternehmen relevant sind.

    Das bedeutet, dass du etwas verschenken musst, das deine Zielgruppe will. Am besten ist es, wenn du das Produkt, das du verkaufst, verschenkst. Zum Beispiel haben wir bei Ahrefs immer Giveaways durchgeführt, wenn wir einen Podcast gesponsert haben. 

    Randnotiz.
    Wir machen keine Giveaways mehr. 

    Wenn du jedoch ein neues Unternehmen oder ein neues Produkt hast, das noch niemand kennt, dann ist es vielleicht kein attraktiver Preis. In diesem Fall kannst du dich mit einem Unternehmen zusammentun, das eine ähnliche Zielgruppe anspricht, aber nicht mit dir konkurriert.

    Vor ein paar Jahren habe ich zum Beispiel bei einem Startup gearbeitet, bei dem wir ein komplett neues Produkt verkauft haben: eine Massagejacke. Wir hatten nur einen funktionierenden Prototyp, also war es keine Option für uns, unser Produkt zu verschenken. Da unsere Zielgruppe Personen mit Rückenschmerzen waren, haben wir uns mit einer ähnlichen Firma zusammengetan und deren Produkt als Preis verschenkt.

    Im Gegenzug haben wir uns um alles andere gekümmert — das Einrichten des Giveaways, die Werbung dafür und das Teilen der E‑Mail-Liste mit dem Sponsor-Unternehmen.

    Sobald du dich für einen passenden Preis entschieden hast, kannst du eine kostenlose App wie KingSumo nutzen, um das Giveaway einzurichten.

    Es gibt mittlerweile tausende von Podcasts. Wahrscheinlich gibt es auch einen in deiner Branche. Und sie suchen nach Gästen.

    Also, sei dieser Gast.

    Du kannst Podcasts finden, indem du bei Google nach “[deine Branche] Podcasts” suchst. Allerdings wirst du feststellen, dass die meisten Vorschläge etablierte Podcasts sind — wahrscheinlich schwer zu erreichen, wenn du neu in der Branche bist.

    Eine Alternative wäre, nach jemandem in deiner Branche zu suchen, der schon in vielen Podcasts zu Gast war. Wenn du zum Beispiel eine Sprach-App verkaufst, dann ist Steve Kaufmann eine solche Person.

    Gib seine Website in den Site Explorer von Ahrefs ein, gehe zum Backlinks-Bericht und suche nach seinem Namen in der “Include”-Box. Stelle es so ein, dass es nach “nur Titeln von verweisenden Seiten” sucht.

    You’ll see a list of places where he has been featured on podcasts. 

    Sieh dir die Liste an und schau, ob es Podcast-Möglichkeiten gibt. Dann nimm Kontakt mit dem Gastgeber auf und biete dich überzeugend als Gast an.

    Empfohlene Lektüre: 12 Erkenntnisse, die ich aus 20+ Podcast-Interviews in 4 Monaten gewonnen habe  

    Als Gastblogger erstellst du einen Beitrag für einen anderen Blog.

    Warum solltest du das tun? Ganz einfach. Wenn du für eine andere Seite schreibst, bekommst du Kontakt zu deren Leserschaft. Du bekommst auch einen Link zurück zu deinem Inhalt. Leute, die daran interessiert sind, klicken sich vielleicht durch und liefern dir so Referral Traffic. Und da Links ein wichtiger Rankingfaktor sind, können sie helfen, deine eigenen Seiten bei Google zu pushen.

    Um zu beginnen, suche nach Seiten, die aktuell Gastbeiträge annehmen. Du kannst das tun, indem du ein paar fortgeschrittenere Suchoperatoren bei Google verwendest:

    • [dein_Thema] “schreibe für uns”
    • [dein_Thema] “Gastbeitrag”
    • [dein_Thema] “Gastartikel”
    • [dein_Thema] “werde Autor”
    • [dein_Thema] inurl:beitragen

    Das ist zwar ein guter Anfang, aber du solltest dich nicht nur auf diese Methode beschränken. Es gibt viele Blogs, die Gastbeiträge akzeptieren, aber nicht aktiv danach suchen. Wenn sie aber schon vorher Beiträge zu bestimmten Themen veröffentlicht haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie an einem Gastbeitrag zu einem ähnlichen Thema interessiert sind.

    Du kannst diese Seiten mit dem Content Explorer finden. Content Explorer ist eine Mini-Suchmaschine bei Ahrefs. Sie wird von unserer Datenbank mit fünf Milliarden Seiten angetrieben und du kannst sie nutzen, um Erwähnungen von allem im Web zu finden.

    Beginne damit, ein relevantes Wort oder eine Phrase in den Content Explorer einzugeben. Setze es auf eine “im Titel”-Suche (in title).

    Setze dann ein Häkchen bei “ein Artikel pro Domain” (“one article per domain”), um zu vermeiden, dass du die gleichen Seiten zweimal kontaktierst. 

    Randnotiz.
    Wenn du das Kästchen “Homepages ausschließen” aktivierst, werden Beiträge, die keine Blogs sind, aus den Ergebnissen entfernt. 

    Du kannst die Liste auch eingrenzen, indem du dich auf Blogs konzentrierst, die “auf deinem Niveau” sind. Setze den Domain-Rating-Filter auf ~21–70, um diese Seiten zu finden.

    Empfohlene Lektüre: Gast-Blogbeiträge für SEO: Wie man qualitativ hochwertige Links im großen Stil aufbaut

    Kurze Frage: Was haben Gast-Beiträge und Auftritte in Podcasts gemeinsam?

    Die Antwort: Sie erschließen das Publikum anderer Unternehmen.

    Wenn du ein neues oder kleines Unternehmen hast, hast du noch kein eigenes Publikum. Andere aber schon. Wenn du ihnen also einen Nutzen bieten kannst — wie z.B. kostenlose, qualitativ hochwertige Inhalte für Gastblogs — kannst du ihr Publikum anzapfen und Traffic für deine Website generieren.

    Wir haben zum Beispiel mit Buffer, einem Social Media Scheduling Tool, an einem Webinar mit dem Titel “Wie man durch Evergreen-Content und Social-Media-Marketing Website-Traffic generiert” gearbeitet.

    Die beiden Tools konkurrierten nicht miteinander. Doch beide richteten sich an die gleiche Zielgruppe — eine perfekte Ergänzung für die Zusammenarbeit.

    Das Fazit: Suche nach Möglichkeiten, mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die die gleiche Zielgruppe bedienen, aber ein anderes Problem lösen.

    Als wir vor ein paar Jahren unsere Massagejacke auf Kickstarter gelauncht haben, haben wir unser Finanzierungsziel um 200% übertroffen. Dazu trugen hauptsächlich die vielen Earned Media-Erwähnungen bei.

    Wie haben wir das gemacht? Ganz einfach: Wir haben unsere Jacken an Journalisten und Influencer geschickt. Diese haben sie dann getestet und einen Artikel über unser Produkt geschrieben. So landeten wir auf beliebten Tech-Websites wie Engadget.

    Vor kurzem haben wir bei Ahrefs die Ahrefs Webmaster Tools gelauncht. Vorab haben wir Journalisten eine Vorschau gewährt, was uns Erwähnungen im Search Engine Journal und Tech Radar bescherte.

    Wie findest du heraus, an wen du Produkte zum Testen schicken solltest?

    Am einfachsten ist es, wenn du herausfindest, wer ähnliche Produkte wie deines rezensiert oder vorgestellt hat und ihnen dann dein Produkt zum Testen anbietest.

    Um zu beginnen, überlege dir 2–3 konkurrierende Unternehmen. Dann gib ihre Firmennamen in den Ahrefs Content Explorer ein. Wenn du z.B. ein Matratzenhersteller bist, dann wären mögliche Konkurrenten Eight Sleep, Casper und Purple.

    Dir werden tonnenweise Seiten angezeigt, die diese Unternehmen erwähnen.

    Klicke dann auf den Filter “Unverlinkte Domains hervorheben” (“highlight unlinked domains”) und füge deine Domain hinzu. Dies wird dir Seiten zeigen, die derzeit nicht auf dich verlinken.

    Exportiere die Liste, nimm Kontakt auf und versuche, dass dein Unternehmen neben deinen Mitbewerbern erwähnt wird.

    Ob du es willst oder nicht, deine Kunden werden vergleichen. Schließlich wollen sie immer das beste Angebot für ihr Geld. Warum sollten sie sich also für dich und nicht für deine Konkurrenten entscheiden?

    Um diese Frage zu beantworten, kannst du eine Vergleichsseite erstellen, auf der du die Vor- und Nachteile zwischen deinem Unternehmen und dem eines Mitbewerbers vergleichst.

    Um herauszufinden, mit wem dich deine Kunden vergleichen, gib deinen Markennamen in den Ahrefs Keywords Explorer ein und gehe dann zum “Phrase Match”-Bericht.

    Unter der Spalte “Begriffe” (“terms”) suchst du nach Wörtern, die darauf hindeuten, dass Kunden dich vergleichen. Zum Beispiel, “vs” ist ein Begriff, der uns sagt, dass Kunden Mailchimp mit etwas anderem vergleichen. Klicke darauf und du siehst eine Liste mit verschiedenen “vs”-Suchanfragen. Dies sind die Unternehmen, mit denen dich deine Kunden vergleichen.

    An diesem Punkt werden die meisten Unternehmen eine Vergleichsseite erstellen, auf der sie in jeder Kategorie überzeugen werden. Doch wie der berühmte Werbefachmann David Ogilvy einmal sagte: “Der Kunde ist kein Idiot. Er ist deine Frau.” Deine Kunden werden deinen Bluff und deine Voreingenommenheit durchschauen. Sie wissen, dass es nicht möglich ist, in jedem Funktionsbereich zu überzeugen. Es wird nur ihr Vertrauen in dich untergraben.

    Nutze stattdessen die Chance, offen über einige Unzulänglichkeiten zu sprechen. Noch einmal, wie David Ogilvy in seinem Buch Ogilvy on Advertising witzelte:

    “Sage deinem potenziellen Kunden, was deine Schwachstellen sind, bevor er sie bemerkt. Das macht dich glaubwürdiger, wenn du mit deinen Stärken prahlst.”

    Für unsere Vergleichsseite haben wir uns entschieden, statt eines Seitenvergleichs die Bewertungen von neutralen Bewertungsseiten heranzuziehen.

    Wie du sehen kannst, haben wir nicht auf jeder Plattform die höchste Bewertung erhalten. Das ist aber völlig in Ordnung für uns. 

    Ich habe nicht zehntausende Follower auf Twitter. Ich wurde nicht auf Forbes gefeatured. Ich bin auch nicht Teil der “30 under 30”. Im Grunde bin ich ein Niemand in der digitalen Marketingbranche.

    Trotzdem habe ich auf Events wie dem Digital Marketing Skill Share in Bali gesprochen.

    Egal in welcher Branche du bist, es gibt Veranstaltungen, zu denen du eingeladen werden kannst, um deine Expertise mit anderen zu teilen. Das muss keine Veranstaltung auf Tony Robbins-Niveau sein, bei der du vor 10.000 Leuten redest. Lokale Veranstaltungen vor 50 Leuten sind für viele Unternehmen großartig.

    Am wichtigsten ist, dass es dir Kunden bringt.

    Es ist verständlich, dass in der aktuellen Situation persönliche Veranstaltungen nicht mehr in Frage kommen. Dennoch gibt es eine Vielzahl von Online-Summits, Vorträgen usw., bei denen du als Redner eingeladen werden kannst.

    Tatsächlich habe ich erst kürzlich an einer Online-Expertenrunde mit RevoU, einer Online-Akademie in Indonesien, teilgenommen.

    https://www.youtube.com/watch?v=zl9f-81ikl8

    Laut Social-Media-Guru Gary Vaynerchuk machen die meisten Unternehmen Social Media falsch. Sie gehen auf eine Plattform wie Instagram und posten nur Eigenwerbung (Gary nennt das “Right Hooks”).

    Stattdessen sollten sie sich zuerst mit ihrem Publikum auseinandersetzen und verbinden und erst zum richtigen Zeitpunkt einen “Right Hook” setzen. Unternehmen sollten mehr wertvolle und hilfreiche Inhalte im Vorfeld anbieten, bevor sie verkaufen.

    Wenn du zum Beispiel ein lokales Restaurant besitzt, könntest du einen IGTV-Beitrag darüber teilen, wie man deine berühmte Carbonara nachkochen kann. Im Vergleich zu einem typischen “Komm heute für ein köstliches italienisches Essen vorbei!”, würde das Video mit größerer Wahrscheinlichkeit geteilt werden und Leute erreichen, die nicht einmal wissen, dass es dein Restaurant gibt.

    Machst du dir Sorgen, dass deine Gäste dein Rezept erlernen und möglicherweise nie wieder kommen? Mach dir keine Sorgen. Berühmte Köche teilen ihre Rezepte die ganze Zeit. Du könntest theoretisch alles kochen, was Gordon Ramsay kreiert hat, aber du wirst trotzdem eines seiner Restaurants besuchen.

    Bei Ahrefs versuchen wir, so viel Content mit Mehrwert zu erstellen wie möglich. Wir sind auf Twitter aktiv und posten häufig SEO- und Digital-Marketing-Tipps, ganz ohne Links:

    Nutze die Problem-Agitate-Solve-(PAS)-Formel, um ein super Blogpost-Intro zu schreiben. So funktioniert es: 1. Identifiziere ein Problem 2. Errege das Problem, indem du auf den Schmerz eingehst 3. Versprich eine Lösung

    Das machen wir auch auf LinkedIn:

    Das Beste daran? Diese Inhalte mit Mehrwert müssen wir nicht von Grund auf neu erstellen. Sie werden aus bestehenden Inhalten wiederverwendet. Es gibt keine Verschwendung; jeder Inhalt, den wir produzieren, geht die extra Meile für uns.

    Fazit

    Die oben genannten Maßnahmen sind größtenteils kostenlos. Aber vergiss nicht: Wenn du das Budget hast, kannst du immer bezahlten Traffic von Google, Facebook, etc. kaufen.

    Das ist normalerweise der schnellste Weg, um anzufangen und Erfolge zu sehen.

    Irgendwelche Fragen oder Methoden, die ich ausgelassen habe? Lass es mich auf Twitter wissen.

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