17 umsetzbare Marketing-Tipps für kleine Unternehmen im Jahr 2021

17 umsetzbare Marketing-Tipps für kleine Unternehmen im Jahr 2021

Si Quan Ong
Marketing @ Ahrefs. Ich lese, mache Breakdance und versuche zufäliige Lebensexperimente.
    Das Marketing für dein kleines Unternehmen funktioniert einfach nicht? 

    Mach dir keine Sorgen. Hier ist eine Liste mit 17 Tipps, die dein Marketing verbessern und dir helfen, mehr Kunden zu gewinnen.

    1. Sei dir klar darüber, wen du ansprechen möchtest
    2. Setze verstärkt auf das, was bereits funktioniert
    3. Verzichte auf Methoden, die nicht funktionieren
    4. Baue eine E‑Mail-Liste auf
    5. Pflege deine Abonnenten
    6. Verfeinere deine Produktpositionierung
    7. Melde dich bei Google My Business an
    8. Betreibe SEO für deine bestehenden Seiten
    9. Erstelle einen produktorientierten Blog
    10. Aktualisiere deine Inhalte regelmäßig
    11. Verwende deine Inhalte für unterschiedliche Kanäle wieder
    12. Lass dich in die Listen der “Besten X in Y” aufnehmen
    13. Verschenke etwas
    14. Sei das Werbegesicht deines Unternehmens
    15. Arbeite mit Influencern zusammen
    16. Bewirb beliebte Beiträge in den sozialen Medien
    17. Kooperiere mit anderen Unternehmen

    TAR Productions, eine Videoproduktionsfirma, hatte etwa 260–1.300 monatliche Besucher für ihre Top-Posts. Doch dieser Traffic führte nicht zu hochwertigen Leads.

    Als die Content-Marketing-Agentur Grow and Convert dem nachging, war das Problem offensichtlich:

    Ihre Beiträge handelten von der Videoproduktion, aber ihre Wunschkunden produzierten keine Videos.

    Anstatt ihre Wunschkunden anzusprechen, zogen ihre Inhalte andere Videoproduktionsunternehmen an, die niemals ihre Dienstleistungen in Anspruch nehmen würden.

    Viele kleine Unternehmen machen den gleichen Fehler. Anstatt Inhalte für ihre Zielgruppe zu erstellen, erstellen sie Inhalte für andere, die so sind wie sie. Eine CRO-Agentur, die über CRO schreibt, zieht zum Beispiel CRO-Experten an, und ein Fotostudio, das darüber schreibt, wie man schöne Fotos macht, zieht Amateurfotografen an.

    Du musst herausfinden, wer deine genaue Zielgruppe ist, um sie effektiv anzusprechen. Wenn du Marktforschung betrieben und Customer Personas erstellt hast, sollte das einfach sein. Du weißt dann schon, wen du erreichen willst.

    Wenn du z.B. ein Fotostudio in Singapur betreibst, könnten deine potenziellen Zielkunden die folgenden sein:

    Millennial-Paare (25 — 35) in Singapur, die heiraten wollen.

    Du hast noch keine solche Beschreibung deiner Zielgruppe? Kein Problem. Nutze den folgenden Leitfaden, um eine solche für dein Unternehmen zu erstellen.

    Empfohlener Artikel: Wie du detaillierte Buyer Personas für dein Unternehmen erstellst [Kostenlose Persona-Vorlage]

    Niemand kann alle gängigen Marketingmethoden anwenden, denn niemand hat unendlich viele Ressourcen.

    Deshalb ist es wichtig, dass du deine Marketingressourcen entsprechend einsetzt.

    Das geht am besten, indem du herausfindest, welche Methoden derzeit funktionieren und mehr in diese investierst. Du kannst den Kanal ausbauen, indem du Standardarbeitsanweisungen (SOPs) erstellst, mehr Leute einstellst, in Tools investierst und so weiter. Wenn etwas für dich gewinnbringend ist, dann mach mehr davon.

    Um zu verstehen, welche Kanäle funktionieren, musst du deine Marketing-KPIs verfolgen. Wenn du das bereits tust, perfekt. Wenn nicht, ist es nie zu spät, damit anzufangen. Mit kostenlosen Tools wie Google Analytics und den Ahrefs Webmaster Tools kannst du leicht feststellen, was funktioniert und was nicht.

    Oder du fragst einfach deine neuen Kunden, wie sie dich gefunden haben:

    Unser Kanal #registrations in Slack hält uns auf dem Laufenden darüber, wie neue Anmeldungen zu uns gefunden haben.

    Genauso wie es sinnvoll ist, mehr in das zu investieren, was funktioniert, ist es sinnvoll, weniger in das zu investieren, was nicht funktioniert. Versuche nicht, einen Kanal mit aller Macht dazu zu bringen, für dein Unternehmen zu funktionieren. Setze deine Ressourcen klug ein.

    Wir versenden jede Woche an über 120.000 Abonnenten einen Newsletter mit allen Inhalten, die wir in der Woche veröffentlicht haben.

    Hierbei handelt es sich nicht um zufällig ausgewählte Personen. Es sind Personen, die uns ausdrücklich mitgeteilt haben, dass sie unsere Inhalte wollen.

    Wie haben wir das gemacht? Ganz einfach: Wir haben eine E‑Mail-Liste erstellt.

    E‑Mail mag im Internet ein Relikt sein, aber als Marketing-Tool ist sie erstaunlich zuverlässig. Soziale Medienplattformen können deine Reichweite gezielt drosseln, aber mit E‑Mails kannst du jederzeit mit deiner Zielgruppe kommunizieren.

    Um eine E‑Mail-Liste aufzubauen, musst du die Besucher deiner Website überzeugen, sich anzumelden. Am einfachsten ist es, wenn du eine Gegenleistung für das Abonnieren anbietest. Die meisten Websites bieten Dinge wie ein kostenloses eBook, einen Kurs oder manchmal auch einen Rabatt an.

    Bei uns gibt es ein einfaches “Abonnieren”-Opt-in:

    Du kannst dasselbe tun oder etwas anderes anbieten — dir stehen alle Möglichkeiten offen …

    Letztendlich ist die Anzahl deiner Abonnenten nur eine Zahl. Sie werden nicht auf magische Weise bei dir etwas kaufen, nur weil sie sich angemeldet haben. Du musst sie einbinden und pflegen, und das bedeutet, dass du regelmäßig E‑Mails verschicken musst.

    Aber was sollst du versenden und wie oft?

    Die Antwort ist für jeden anders.

    Das Entscheidende ist, dass du im Voraus eine Erwartung festlegst und sie dann auch erfüllst.

    In unserem Blog zum Beispiel versprechen wir allen, die sich angemeldet haben, wöchentliche Updates zu unseren Inhalten zu schicken — und das tun wir auch. Einmal pro Woche verschicken wir einen Newsletter mit allen Inhalten, die wir in der Woche veröffentlicht haben.

    Mit anderen Worten: Wir geben unseren Abonnenten genau das, was wir ihnen versprochen haben.

    Dein “Versprechen” kann anders aussehen als unseres. Aber egal, was es ist, du solltest es auf jeden Fall einhalten.

    Für die meisten potenziellen Kunden unterscheidet sich dein Unternehmen nicht von dem deiner Konkurrenten. Schließlich bist du nicht der Einzige, der ein Fitnessstudio oder italienisches Restaurant in der Gegend betreibt. Es gibt also keinen Grund, warum sie sich gerade für dich entscheiden sollten.

    Es sei denn, du erklärst, warum.

    Im Marketing nennen wir das “Positionierung”.

    Deine Positionierung sollte deinen potenziellen Kunden klar machen, was dein Produkt oder deine Dienstleistung ist, warum sie anders ist und warum sie für deinen Kunden wichtig ist.

    Wenn du das nicht schaffst, werden sie nicht bei dir kaufen.

    Positionierung ist nichts, was man an einem Tag erledigen kann. Darüber zu schreiben, würde ein ganzes Buch erfordern (es gibt sogar tonnenweise Bücher über Positionierung!). Aber der praktischste Weg ist, Obviously Awesome zu lesen und sein Schritt-für-Schritt-System anzuwenden.

    Hier ist eine kurze Zusammenfassung:

    1. Verstehe, wer deine besten Kunden sind (Tipp 1!).
    2. Bilde ein Positionierungsteam und stimme dein Positionierungs-Wording mit allen Teams/Abteilungen ab.
    3. Erstelle eine Liste der Alternativen deiner Mitbewerber.
    4. Finde die Eigenschaften und Merkmale heraus, die dein Produkt/deine Dienstleistung einzigartig machen.
    5. Finde den wahren Wert dieser Eigenschaften und Merkmale heraus — was bringen sie deinen Kunden?
    6. Finde einen Zielmarkt, der deinen Wert für die Kundensegmente deutlich macht, die sich am meisten für dein einzigartiges Leistungsversprechen interessieren.
    7. Halte deine Positionierung in einem allgemeinen Dokument fest, das von allen Teams gemeinsam genutzt werden kann.

    Google My Business ist ein kostenloses Tool, mit dem Unternehmer ihr Google Business Profil erstellen, verwalten und optimieren können. So kannst du bei relevanten Google-Suchen besser ranken — sowohl in der Websuche als auch bei Google Maps.

    Die Optimierung deines Profils dauert etwa 30 Minuten und ist daher ein schneller Erfolg, den du dir nicht entgehen lassen solltest — vor allem, wenn du lokale Kunden bedienst.

    Halte dich an den folgenden Leitfaden, um in 30 Minuten ein gut optimiertes Profil zu erstellen.

    Empfohlener Artikel:So optimierst du Google My Business in 30 Minuten

    53,3 % des gesamten Website-Traffics stammen aus der organischen Suche. Und 76% der Personen, die auf ihrem Smartphone nach etwas in ihrer Nähe suchen, besuchen innerhalb eines Tages ein Geschäft.

    Das bedeutet: Wenn du heute mehr Kunden haben willst, musst du bei Google ranken.

    Aber du kannst nicht einfach Webseiten erstellen und darauf hoffen, dass du ranken wirst. Unsere Untersuchung von einer Milliarde Seiten hat ergeben, dass 90,63 % der Seiten keinen Traffic von Google erhalten.

    Der übergeordnete Grund: Diese Seiten wurden nicht für Suchmaschinen optimiert. Und wenn du bei Google weit oben ranken willst, musst du Suchmaschinenoptimierung (SEO) betreiben.

    Im Großen und Ganzen bedeutet dies:

    • Zu wissen, wonach deine Kunden suchen. Führe eine Keyword-Recherche durch, um herauszufinden, nach welchen Themen deine Kunden suchen.
    • Optimiere deine Seiten. Halte dich an diese SEO Best Practices, um Google deutlich zu machen, dass deine Seite das beste Suchergebnis darstellt.
    • Du bringst Leute dazu, auf deine Seiten zu verlinken — entweder organisch oder mittels Outreach.

    Wenn du mehr über SEO erfahren möchtest, kannst du unseren SEO-Leitfaden für Anfänger lesen oder unseren kostenlosen SEO-Kurs absolvieren.

    Der Ahrefs-Blog erzielt geschätzte 238.000 Besucher pro Monat, allein über Google:

    Und neben der Word-of-Mouth-Propaganda ist unser Blog der zweitgrößte Treiber für neue Kunden.

    Wie haben wir das geschafft?

    a) Themen mit Such-Traffic und Geschäftspotenzial anvisieren

    SEO ist nicht nur für deine bestehenden Seiten wichtig, sondern auch für neue Inhalte. Wenn du also willst, dass deine Blogbeiträge beständigen und passiven Traffic erzeugen, musst du Themen mit Such-Traffic-Potenzial anvisieren.

    Der vorherige Tipp Nr. 8 sollte dir eine klare Vorstellung davon vermittelt haben, wie du eine Keyword-Recherche durchführst, aber hier ist eine kurze Demonstration, wie du Themenideen für deinen Blog findest, wenn du beispielsweise online Tee verkaufst:

    1. Gib ein relevantes Keyword (z.B. “Tee”) in unseren kostenlosen Keyword Generator ein.
    2. Klicke auf die Registerkarte “Fragen”.

    Sieh dir die Liste an und ranke sie nach ihrem “Geschäftspotenzial”.

    Hier ist die Tabelle, die wir bei Ahrefs verwenden:

    b) Erstelle großartige Inhalte und binde dein Produkt in die Erzählung ein

    In diesem Video erfährst du, wie du gute Inhalte erstellst, die ranken:

    https://www.youtube.com/watch?v=8BdZ0dUu7VQ

    Aber es gibt noch eine entscheidende Sache, die wir tun:

    Wir stellen sicher, dass unser Produkt in jedem Blogbeitrag vorkommt, den wir schreiben. (Das hast du wahrscheinlich schon bemerkt, oder?)

    Auf diese Weise lernen unsere Leser nicht nur, wie sie ihr Problem lösen können, sondern auch, wie sie ihr Problem mit unserem Produkt lösen können.

    Dein Produkt einzubeziehen, ohne es zu verkaufen, ist eine Frage deiner Fähigkeiten als Texter, aber mit der Wahl des richtigen Themas ist schon die halbe Miete gewonnen. Deshalb legen wir so viel Wert darauf, über Themen mit Geschäftspotenzial zu schreiben, denn so können wir leicht und authentisch über unser Produkt sprechen.

    Nicht jeder Blogbeitrag, den du veröffentlichst, wird auf Anhieb ranken. Das ist in Ordnung. Du kannst es jederzeit erneut versuchen. Schreibe ihn einfach um und veröffentliche ihn erneut.

    Das machen wir bei Ahrefs sehr oft. Wenn du dir die Anzahl der Beiträge ansiehst, die wir im Content Explorer von Ahrefs neu veröffentlicht haben, wirst du feststellen, dass wir 80 von 300+ Beiträge mindestens einmal neu veröffentlicht haben: 

    Aber wenn du wie wir Hunderte von Beiträgen hast, kannst du nicht alles neu veröffentlichen. Deshalb musst du bei deinen Bemühungen Prioritäten setzen.

    Dieses Flussdiagramm erklärt, wie das funktioniert:

    Du kannst unser kostenloses WordPress SEO-Plugin verwenden, um deine Seite auf unterdurchschnittliche Beiträge hin zu überprüfen. Halte dich an den folgenden Leitfaden, um zu erfahren, wie du deine Inhalte am besten neu veröffentlichst.

    Empfohlener Artikel: Inhalte neu veröffentlichen: Wie du alte Blogbeiträge für SEO aktualisierst

    Jeder Inhalt, den wir erstellen, nimmt unglaublich viel Zeit in Anspruch. Es wäre eine totale Verschwendung, auf “veröffentlichen” zu drücken und es zu vergessen. Stattdessen wollen wir, dass er so weit wie möglich verbreitet wird. Und das tun wir, indem wir einen Inhalt in mehrere Formate umwandeln.

    Als wir zum Beispiel unsere SEO-Checkliste neu veröffentlicht haben, haben wir darüber getwittert. Zwei Monate später haben wir dann die eigentliche Checkliste getwittert, die sehr viel Aufmerksamkeit erregt hat:

    Diesen Tweet haben wir dann in einen LinkedIn-Post verwandelt.

    Cool, oder?

    Das machen wir die ganze Zeit. Egal, ob wir ein Video in einen Blogbeitrag oder in einen Twitter-Thread umwandeln, wir machen aus jedem einzelnen Inhalt etwas Besonderes.

    Egal, wo du dich auf der Welt befindest, es gibt Listen mit den “besten X in Y” für Unternehmen wie deines.

    Hier ist eine Liste mit den besten Cafés in London:

    Wenn wir diese Seite in den Site Explorer von Ahrefs eingeben, sehen wir, dass sie jeden Monat geschätzte 438 Besuche über Suchmaschinen erhält:

    Wenn es für dein Unternehmen relevante Listen wie diese gibt, solltest du auf ihnen zu finden sein. Sonst entgehen dir potenzieller Traffic, Markenbekanntheit und Kunden.

    Du kannst relevante Listen mit Traffic mit dem Content Explorer von Ahrefs finden:

    1. Gib eine relevante Suche ein (z.B. “beste [Geschäftsart] [lokale Region]”).
    2. Wähle In Titel aus der Dropdown-Liste.
    3. Führe die Suche aus.
    4. Setze den Sprachfilter auf Englisch.
    5. Setze den Filter “Live & broken” auf Only live.
    6. Füge einen Filter “Seiten-Traffic” hinzu und setze den Mindestwert auf 100.
    7. Aktiviere “Homepages ausschließen”.

    Geh die Listen durch, um zu sehen, ob du darin aufgeführt wirst. Wenn nicht, kontaktiere die Verfasser der Listen und versuche, sie dazu zu bringen, dich aufzunehmen.

    Jeder liebt Werbegeschenke, aber damit Werbegeschenke als Marketing-Tool funktionieren, musst du etwas verschenken, das potenzielle Kunden anzieht.

    Das ist der Fehler, den viele Marketingfachleute machen. Sie verschenken etwas, das überhaupt nichts mit dem eigenen Geschäftsbereich zu tun hat — wie ein iPhone oder ein iPad — und wundern sich dann, dass keiner der Interessenten zu einem zahlenden Kunden wird.

    Bei Ahrefs stellen wir kostenlose Versionen unserer Premium SEO Tools zur Verfügung, um die richtigen Leute anzusprechen.

    Wir haben zum Beispiel einen kostenlosen Backlink-Checker, der jeden Monat schätzungsweise 117.000 Besucher über die organische Suche anlockt:

    (Hier findest du die restlichen unserer kostenlosen SEO-Tools, falls du sie ausprobieren möchtest).

    Natürlich musst du nicht unbedingt ein Softwareunternehmen haben, um kostenlose Tools zu erstellen.

    Crunch zum Beispiel bietet Buchhaltungsdienstleistungen und einen kostenlosen Gehaltsrechner an.

    Kostenlose Tools sind auch nur eine von vielen “Gratis”-Angeboten.

    Du kannst dein Produkt im Rahmen eines Wettbewerbs oder Gewinnspiels verschenken, was eine gute Möglichkeit ist, gleichzeitig den Bekanntheitsgrad deiner Marke und deine E‑Mail-Liste zu erhöhen. Das habe ich vor sehr langer Zeit getan, als ich für ein aufstrebendes Startup gearbeitet habe. Ich habe mich mit einem anderen Unternehmen zusammengetan, um dessen Produkt zu verschenken, es zu bewerben und dann die E‑Mail-Liste unter uns aufzuteilen.

    Verschenke kostenlose Proben deines Produkts, kostenlose Werbegeschenke oder sponsere Veranstaltungen mit Gratis-Pizza/Bier — der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

    Menschen kaufen nicht von Unternehmen, sie kaufen von Menschen.

    Deshalb solltest du dich nicht scheuen, in der Öffentlichkeit zu stehen und deine Marke und dein Unternehmen zu repräsentieren.

    Aber was, wenn du öffentlichkeitsscheu bist?

    Lass stattdessen einen deiner besten Mitarbeiter das Gesicht deines Unternehmens sein.

    Bei Ahrefs ist das unser CMO, Tim Soulo — und er hat sich im Laufe der Jahre eine eigene Fangemeinde aufgebaut: 

    Deshalb hat er auch schon einige Kunden für uns gewonnen:

    Hier sind einige weitere Beispiele von Gründern/Mitarbeitern, die ihr Unternehmen vorangebracht haben, indem sie das Gesicht ihrer Marke wurden:

    Keine charismatischen Mitarbeiter?

    Das ist kein Problem. Du kannst immer mit Influencern zusammenarbeiten.

    Influencer sind Personen, die ein aktives, großes Publikum haben (meist in den sozialen Medien) und die Fähigkeit, ihr Publikum zu beeinflussen, etwas zu tun.

    Du kannst mit ihnen für einmalige Kampagnen zusammenarbeiten oder sie zu Markenbotschaftern machen.

    Das muss auch nicht teuer sein. Niemand verlangt von dir, dass du Jackie Chan für deine Werbung tanzen lässt. Du kannst immer mit Nano- und Mikro-Influencern arbeiten, um mit deiner Kampagne loszulegen. Ihr Publikum mag zwar kleiner sein, aber diese Influencer haben eine stärkere Fähigkeit, ihr Publikum zum Kauf deines Produkts zu bewegen.

    Lies den folgenden Leitfaden, um zu erfahren, wie du mit Influencer-Marketing anfängst.

    Empfohlener Artikel: Influencer-Marketing im Jahr 2021: Definition, Beispiele und Methoden

    Unser SEO-Checklisten-Tweet hat über 1.000 Likes und Retweets erlangt:

    War das alles organisch?

    Nein. Wir haben gesehen, dass er gut funktioniert hat, also haben wir ihm einen bezahlten Schub gegeben.

    Du kannst das Gleiche tun. Wenn einer deiner Social-Media-Beiträge gut läuft, gib ihm einen Boost. Auf diese Weise kannst du mehr Menschen erreichen, deine Marke bekannter machen und mehr Kunden gewinnen.

    2018 haben wir zusammen mit Buffer, einem Social-Media-Management-Tool, ein Webinar mit dem Titel “Wie du mit Evergreen-Content und Social Media Marketing Traffic für deine Website generierst” erstellt. 

    https://www.youtube.com/watch?v=xn2XCFqREbU

    Wir haben uns nicht gegenseitig Konkurrenz gemacht. Wir richteten uns hauptsächlich an SEOs und Buffer an Social Media Marketer. Unsere Zielgruppen sind digitale Marketer — und digitale Marketer können unsere beiden Tools gleichzeitig nutzen.

    Das machte uns zu einem perfekten Partner für die Zusammenarbeit.

    Das kannst du auch tun. Suche nach anderen Unternehmen, die eine ähnliche Zielgruppe bedienen, aber nicht direkt mit dir konkurrieren. Wenn du zum Beispiel eine Naturkostmarke führst, könntest du mit einem örtlichen Fitnessstudio zusammenarbeiten.

    Auf diese Weise könnt ihr beide die Zielgruppe des jeweils anderen nutzen. Eine Win-Win-Situation.

    Fazit

    Ich hoffe, du hast aus diesem Beitrag eine Handvoll umsetzbarer Tipps mitgenommen, die du für dein Unternehmen testen kannst.

    Habe ich irgendwelche coolen Marketing-Tipps ausgelassen? Wenn du welche hast, lass es mich auf Twitter wissen.