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WordPress SEO: Eine praktische (und einfache) Anleitung

Joshua Hardwick
Head of Content @ Ahrefs (oder, in einfachen Worten, ich bin der Typ, der dafür sorgt, dass jeder Blog-Post EPISCH wird).
    Möchten Sie wissen, wie Sie durch SEO mehr Traffic auf Ihre WordPress-Website bekommen?

    Ich habe einige gute  und schlechte Nachrichten.

    Die Schlechten zuerst: WordPress alleine wird Ihnen nicht dabei helfen bei Google zu ranken, da es nur ein Werkzeug/Tool ist.

    Die guten Nachrichten: WordPress macht es sehr einfach SEO Best Practices zu verwenden. Selbst wenn Sie also ein Anfänger in Sachen SEO sind, können Sie Ihre Website mit Leichtigkeit für höhere Google-Rankings optimieren.

    Woher wir das wissen? Genau dieser Blog läuft auf WordPress und erhält jeden Monat über 170.000 Bio-Besuche.

    Geschätzter monatlicher organischer Traffic zum Ahrefs Blog über den Ahrefs Site Explorer.

    Er rankt auch auf der ersten Seite von Google für fast 14.000 Schlagwörter bzw. Keywords:

    Geschätzte Anzahl der organischen Keyword-Rankings der ersten Seite für den Ahrefs Blog über Ahrefs Site Explorer.

    In diesem Leitfaden erfahren Sie genau, wie Sie Ihre WordPress Website von Anfang bis Ende optimieren können.

    Sie bevorzugen ein Video? Das sehen Sie hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=jN_xx9jGDVc&list=PLvJ_dXFSpd2sVgHHmbCMaoJPhepJeJjNl

    Was ist WordPress? (WPSEO Allheilmittel)

    WordPress ist ein Open-Source Content Management System (CMS). Es bietet eine Möglichkeit, Websites zu strukturieren, zu verwalten und zu veröffentlichen, auch wenn Sie kein HTML beherrschen.

    Die meisten Leute verbinden WordPress mit dem Bloggen. Aber es wird nicht nur für Blogs verwendet. 32% der Webseiten im Internet werden über WordPress gepflegt.

    Hier sind einige bekannte Unternehmen, die ihre Websites mit WordPress betreiben:

    • TechCrunch;
    • BBC America;
    • The Walt Disney Company;
    • Mercedes Benz
    PRO TIPP

    Nutzen Sie isitwp.com, um zu überprüfen, ob WordPress eine Website unterstützt.

    Denken Sie, diese Unternehmen würden mit WordPress arbeiten, wenn es schlecht für die Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, wäre? Das bezweifle ich.

    Dies ist wahrscheinlich der Grund, warum WordPress auf der eigenen Homepage angibt, dass das CMS SEO-freundlich ist…

    … aber was bedeutet das eigentlich?

    Es bedeutet, dass WordPress sich um die grundlegendsten SEO Best Practices kümmert. Die Beliebtheit spricht für sich — es gibt Tonnen von SEO Plugins—viele davon kostenlos.

    Es bedeutet nicht, dass die Installation von WordPress einer perfekt optimierten Website entspricht und dass keine weiteren SEO-Optimierungen erforderlich sind.

    WordPress ist ein Werkzeug, das die Anwendung traditioneller SEO-Techniken und ‑Strategien einfach macht. Nicht mehr und nicht weniger.

    Aus diesem Grund unterscheidet sich WordPress SEO nicht von der normalen Suchmaschinenoptimierung. Der Schwerpunkt dieses Leitfadens liegt daher darauf, Ihnen beizubringen, wie Sie traditionelle On-Page- und technische SEO-Best Practices in WordPress anwenden können.

    Off-page SEO-Strategien, wie Link Building sind die gleichen, ob Sie WordPress verwenden oder nicht.

    Wichtiger Hinweis
    Alles unten stehende ist nur für diejenigen mit selbst gehosteten WordPress-Installationen nützlich. Wenn Sie die gehostete Version auf WordPress.com verwenden, ist dieses Handbuch nichts für Sie.

    Erste Schritte…

    Sie haben WordPress installiert. Ihre Website ist live. Was jetzt?

    Beginnen Sie mit der Installation dieser 3 kostenlosen Plugins:

    1. Yoast SEO;
    2. W3 Total Cache;
    3. Smush Image Compression and Optimisation

    Sie sind sich nicht sicher, wie Sie das machen sollen?

    Melden Sie sich im WP-Backend an. Klicken Sie in der Seitenleiste auf Plugins > Neu hinzufügen.

    Suchen Sie nach dem gewünschten Plugin. Klicken Sie auf “Jetzt installieren”.

    WICHTIG. Aktiviere die Plugins noch nicht. Wir werden das tun, während wir diese Anleitung durchgehen.

    Wenn Sie ein Ahrefs-Benutzer sind, empfehle ich Ihnen auch, mit dem Site Audit-Tool von Ahrefs ein Website-Crawl zu starten.

    Sehen Sie sich dieses Video an, um zu erfahren, wie Sie das in ein paar Minuten in Gang bringen können:

    https://www.youtube.com/watch?v=LjinWqfGyVE

    “Randnotiz.“
    Dies ist nicht erforderlich. Sie werden immer noch eine Menge in diesem Leitfaden erfahren, ohne dies tun zu müssen. Aber es wird bei einigen der später erwähnten Dinge helfen.

    Bereit? Los geht’s!

    1. Installieren Sie ein SEO‐freundliches Theme

    WordPress verwendet bei der Erstinstallation standardmäßig ein nicht sehr schönes Design.

    Die gute Nachricht ist, dass es keinen Mangel an besser aussehenden WordPress-Themes gibt. Die schlechte Nachricht ist, dass viele von ihnen etwa so SEO-freundlich sind, wie ein Kellner mit einem schlechten Tag bei der Arbeit.

    Was macht also ein SEO-freundliches WordPress-Theme aus?

    1. Responsive Design: Mobilfreundliche Inhalte können für diejenigen, die auf dem Handy suchen, besser abschneiden. Das sind Googles Worte, nicht meine.
    2. Lightweight: Vermeiden Sie Themes, die mit Plugins und Skripten von Drittanbietern aufgebläht sind, die Sie nicht benötigen. Sie werden Ihre Website verlangsamen.

    Die meisten Theme-Beschreibungen zeigen Ihnen, ob sie responsive und mobil einsetzbar sind. Aber um sicher zu sein, führen Sie die Theme-Demo über Google’s Mobile‐friendly Test tool durch.

    Es ist eine ähnliche Geschichte mit Plugins und Skripten von Drittanbietern. Die meisten Theme-Verkäufer prahlen gerne mit diesen in ihrer Theme-Beschreibung. Aber es lohnt sich immer die Live-Demo über Google’s PageSpeed Insights-Tool laufen zu lassen, um zu überprüfen, ob sie schnell geladen werden.

    “Randnotiz.“
    Beachten Sie, dass es andere Faktoren (z.B. Hosting, Serverstandort, etc.) gibt, die sich auf die Seitengeschwindigkeit auswirken. Legen Sie auf diese Zahlen immer noch ein bisschen drauf.

    2. Wählen Sie www vs. non‐www

    Haben Sie schon bemerkt, dass einige Webseiten unter www.domain.com (www) auffindbar sind, während andere unter domain.com gefunden werden? (non‐www)

    Die URL für den Ahref-Blog lauter beispielsweise https://ahrefs.com/blog.

    Aber die URl für Search Engine Journal ist https://www.searchenginejournal.com/.

    Google betrachtet die www- und non-www-Versionen derselben URL als separate Verweise auf einzelne Seiten.

    Wählen Sie also eine bevorzugte Version und stellen Sie sie als WordPress Address URL und Site Address URL in Ihrem WP-Backend ein.

    Diese Optionen finden Sie unter Einstellungen > Allgemein.

    WordPress leitet die andere Version automatisch zu Ihrer bevorzugten Version um.

    Macht es einen Unterschied, welche Version Sie wählen? Für neue Websites, überhaupt nicht. Es kommt auf den persönlichen Geschmack an.

    Aber wenn Ihre Website derzeit sowohl unter den www- als auch unter den nom-www-URLs zugänglich ist (geben Sie sie in Ihren Browser ein, um nach Weiterleitungen zu suchen), dann sollten Sie die Version auswählen, die Google scheinbar bereits bevorzugt.

    Sie können dies in Google überprüfen.

    Suchen Sie nach site:www.yourdomain.com. Schauen Sie sich die Anzahl der Ergebnisse an.

    Dann machen Sie dasselbe für die Version ohne das www: site:yourdomain.com -inurl:www.

    Welche Version auch immer die meisten Ergebnisse liefert, sollte als bevorzugte Version eingestellt werden.

    Hier ist die www-Version ein klarer Gewinner.

    Sie verwenden kein SSL?

    Hat Ihre Webseite ein HTTPs oder ein HTTP in der URL?

    Wenn es sich um letzteres handelt, sollten Sie die Installation eines SSL-Zertifikats in Betracht ziehen. Google hat SSL als Rankingfaktor im Jahr 2014 bestätigt.

    Hier ist eine nützliche Anleitung, wie Sie Ihre WordPress-Website auf HTTPs umstellen können.

    3. Permalinks einrichten

    Schauen Sie sich diese beiden URLs an:

    https://ahrefs.com/blog/?p=13607

    https://ahrefs.com/blog/long-tail-keywords/

    Beide führen Sie zu unserem Longtail-Keywords Guide. (Probieren Sie es aus!)

    Aber es ist die zweite, besser lesbare URL, die unsere bevorzugte (kanonische) Version ist. Mit anderen Worten, das ist die permanente URL, die die Besucher sehen sollen.

    Sie können die Art der von WordPress verwendeten URLs unter Einstellungen > Permalinks auswählen.

    “Randnotiz.“
    Permalink = permanenter Link. Schlau.

    Sie werden einige Möglichkeite, wie Normal, Beitragsname, nummerisch, usw. sehen.

    Post name ist die SEO‐freundlichste Option für die meisten Webseiten, weil:

    1. Sie gibt den Leuten einen Eindruck davon, worum es auf der Seite geht, nur über die URL. Das kann Ihre Click-Through-Rate in den SERPs erhöhen, was zu mehr organischem Traffic führt.
    2. Sie erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Keywordreiche Backlinks erhalten. Das sind Links zu Ihren Ziel-Keywords im Anker-Text. Dazu müssen Sie Ihre Keywords in der URL verwenden.

    WICHTIG. Wenn Sie bereits Inhalte mit einer anderen Permalink-Struktur haben, dann überlegen Sie es sich zweimal, bevor Sie diese ändern. Andernfalls können Seiten beschädigt werden. Das ist eine schlechte Sache, besonders wenn man Backlinks hat, die auf diese Seiten verweisen. Wenn Sie Ihre URL-Struktur auf diese Weise einrichten möchten, müssen Sie möglicherweise Umleitungen hinzufügen. Dazu können Sie das Redirection-WordPress-Plugin verwenden.

    4. Breadcrumbs aktivieren

    Breadcrumbs geben Besuchern (und Suchmaschinen) einen klaren Weg Ihrer Website zu folgen. Sie sehen so aus:

    Sie müssen diese nicht nutzen. Dennoch hat es folgende Vorteile:

    1. Sie helfen Suchmaschinen, die Struktur und Hierarchie Ihrer Website zu verstehen;
    2. Sie schaffen eine gute interne Verknüpfungsstruktur;
    3. Sie sind hilfreich für die Anwender;
    4. Sie werden in den Suchergebnissen von Google angezeigt.

    Hier ist, was ich mit dem letzten Punkt meine: Ihre Seiten werden in Google so aussehen…

    … statt so:

    Ob das nützlich ist, ist fraglich. Ich würde argumentieren, dass sie etwas schöner aussehen und mehr Kontext bieten. So können sie Ihre Klickrate erhöhen, was nie eine schlechte Sache ist.

    Yoast macht es einfach, Breadcrumbs in WordPress zu aktivieren. Was ist Yoast? Es ist ein SEO-Plugin, das viele grundlegende WordPress SEO-Funktionen automatisch verarbeitet. Aber es erfordert eine gewisse Anpassung — zum einen die Aktivierung von Breadcrumbs.

    Aktivieren Sie also das Plugin (Plugins > Yoast > Aktivieren) und klicken Sie auf den Menüpunkt SEO in der linken Seitenleiste. Dann gehen Sie zu:

    Suche Aussehen > Breadcrumbs > Breadcrumbs aktivieren

    Das war’s. Fertig.

    Es ist erwähnenswert, dass Ihr WordPress-Theme Breadcrumbs unterstützen muss, damit dies funktioniert. Nicht alle tun das. Wenn Sie Breadcrumbs verwenden möchten und Ihr Theme diese nicht unterstützt, verwenden Sie Ihren Verstand und beauftragen Sie einen Freelancer, der es für Sie reparieren kann.

    5. Manuelle Genehmigung von Kommentaren aktivieren

    Die meisten Blog-Kommentare sind harmlos. Normalerweise stellen Leute legitime Fragen oder sagen, wie sehr ihnen Ihr Beitrag gefallen hat.

    Aber Achtung: Blog-Kommentar-Spam ist eine große Sache.

    Und so sieht es aus:

    Verwirrt? Das ist der Deal:

    Spammer verwenden automatisierte Softwares, um Kommentare auf Hunderten oder Tausenden von Blogs zu schreiben. Sie tun dies, um Backlinks zu ihrer eigenen Website aufzubauen.

    Wenn jemand einen Blog-Kommentar abgibt, fragt WordPress auch nach seinem Namen und seiner Website. Wenn der Kommentar dann live geht, wird ihr Name mit ihrer Website verknüpft.

    Google hat Anfang 2005 den “nofollow”-Tag eingeführt, um dieses Problem zu bekämpfen. Jetzt sind WordPress-Kommentare standardmäßig “nofollows”, so dass sie keinen PageRank übertragen.

    Laut Google können aber spammy Kommentare immer noch einen negativen Einfluss auf die SEO haben, weil:

    • Qualitativ minderwertige Inhalte auf einigen Teilen einer Website können sich auf die Platzierungen der gesamten Website auswirken.
    • Spam kann Ihre Benutzer ablenken und verärgern und die Reputation Ihrer Website verringern.
    • User können Seiten entfernen oder herabstufen, die mit vom Benutzer generierten Spam überschwemmt wurden, um die Qualität ihrer Suchergebnisse zu schützen.

    In WordPress ist die automatische Genehmigung von Kommentaren standardmäßig eingeschaltet. Sie sollten diese also ausschalten und alle Kommentare von Hand überprüfen.

    Gehen Sie dafür auf Einstellungen > Diskussion. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen “Kommentar muss manuell genehmigt werden”.

    “Randnotiz.“
    Sie können Akismet verwenden, um bei Kommentar-Spam unterstützt zu werden. Dennoch ist die manuelle Überprüfung und Genehmigung der Kommentare der richtige Weg, es sei denn Sie haben eine riesige Webseite. 
    Anmerkung der Redaktion

    Die nächsten sechs Tipps sind inhaltlich orientiert. Sie sollten sie im Hinterkopf behalten, wenn Sie Beiträge und Seiten zu Ihrer WordPress Website hinzufügen.

    Mehr über die Unterschiede zwischen Beiträgen und Seiten erfahren Sie hier.

    Tim Soulo
    Tim Soulo
    Head of Market and Product Strategy

    6. Benutzerdefinierte URLs festlegen (für Beiträge und Seiten)

    Denksportaufgabe.

    Sie veröffentlichen einen Beitrag in Ihrem WordPress-Blog mit dem Titel: “The 20 Best Protein Powders for Men to Buy in 2018 (Updated Sept. 2018)”

    Auf was wird WordPress die URL standardmäßig einstellen?

    1. domain.com/blog/p?67459376
    2. domain.com/blog/best-protein-powder/
    3. domain.com/blog/the-20-best-protein-powders-for-men-to-buy-in-2018-updated-sept-2018

    Klicken Sie auf das GIF, um die Antwort anzuzeigen:

    GIF

    Per se ist nichts falsch an dieser URL. Sie ist nur etwas lang, was bedeutet, dass Google sie in den Suchergebnissen abschneiden kann.

    Aber abgeschnittene URLs können eine indirekte Wirkung haben, weil sie nicht besonders schön anzuschauen sind. Das kann Ihre Klickrate beeinträchtigen und zu weniger organischen Besuchen führen.

    Glücklicherweise macht es Ihnen WordPress einfach, Ihre URLs anzupassen. Klicken Sie dazu einfach auf die Schaltfläche “Bearbeiten” neben einer beliebigen Seite oder dem aktuellen Permalink des Beitrags.

    Mein Ratschlag ist, Ihr primäres Ziel-Keyword zu verwenden und die Leerzeichen durch Bindestriche zu ersetzen. In diesem Fall lautet unsere URL also: domain.com/blog/best-protein-powder/

    PRO TIPP

    Sie sind sich nicht sicher, welches primäre Schlüsselwort Sie verwenden sollen?

    Gehen Sie zum Keywords Explorer von Ahrefs und fügen Sie Ihren Beitrag oder Seitentitel ein. Schauen Sie sich das übergeordnete Thema oder auch Parent topic an.

    7. Verwenden Sie den WYSIWYG-Editor für die Beitrags-/Seitenformatierung

    Das sagt Google über die Formatierung von Inhalten:

    Es ist immer von Vorteil, Inhalte so zu organisieren, dass die Besucher ein gutes Gefühl dafür bekommen, wo ein Inhaltsthema beginnt und ein anderes endet. Die Aufteilung Ihrer Inhalte in logische Teile oder Abteilungen hilft den Benutzern, die gewünschten Inhalte schneller zu finden.

    Mit anderen Worten: Veröffentlichen Sie keine riesige Textwand. Brechen Sie die Dinge mit der HTML-Formatierung auf.

    Wie können Sie das tun?

    • Erstellen Sie eine klare Hierarchie mit H‐Tags (z.B. H2, H3, usw.);
    • Verwenden Sie ungeordnete und geordnete Listen (falls passend);
    • Machen Sie auf wichtige Kopien aufmerksam (fett, kursiv, unterstrichen, usw.)

    Das ist SEO 101. Aber wie macht man diese Dinge in WordPress?

    Verwenden Sie den WYSIWYG-Editor.

    Sie werden dies sehen, wenn Sie einen neuen Beitrag oder eine neue Seite hinzufügen.

    Es ist ziemlich selbsterklärend — besonders wenn Sie mit Microsoft Word oder Google Docs vertraut sind.

    Achten Sie darauf, dass Sie nur reine Textkopien in den visuellen Editor einfügen. Um dies auf dem Mac zu tun, drücken Sie CMD+Shift+V. Unter Windows ist es STRG+Shift+V.

    Dadurch werden alle Formatierungen entfernt, die von Ihrer Textverarbeitung hinzugefügt wurden. Sie werden am Ende mit einer Menge nutzlosem, chaotischem HTML enden, wenn Sie das nicht tun.

    Sie können dann mit dem WYSIWYG-Editor die gewünschte Formatierung wieder hinzufügen.

    pro tip

    Verwenden Sie Wordable, um Ihre Beiträge in WordPress aus Google Docs in Sekundenschnelle hochzuladen. So verwenden wir es auch bei Ahrefs und es hat uns unzählige Stunden erspart.

    8. Alt-Text für Ihre Bilder verwenden

    Wussten Sie, dass 8.1 MILLION (3.3%) Amerikaner eine Sehbeeinträchtigung haben und eventuell einen Screenreader verwenden?

    Das sind viele Leute, und das ist ein Grund, warum es so wichtig ist, Image Alt Tags zu verwenden. Diejenigen, die Screenreader verwenden, werden Ihre Bilder nicht sehen — sie werden nur den Alt-Text sehen.

    Hier ist die Syntax für Alt-Tags:

    <img src=”/cute-cat.png” alt=”Ein Bild einer super süßen Katze.”/>

    Allerdings ist diese Syntax bei der Verwendung von WordPress semi-irrelevant. Sie können den Bildern über den visuellen Editor Alt-Texte hinzufügen.

    Klicken Sie auf Medien hinzufügen > Dateien hochladen. Dann wird so etwas zu sehen sein:

    Füllen Sie das Alt-Textfeld mit einer kurzen Beschreibung Ihres Bildes aus. Halten Sie es einfach und präzise. Versuchen Sie nicht Ihr Ziel-Keyword in die Beschreibung zu zwängen.

    Hier ist ein Beispiel für ein Alt-Tag für ein Foto von Tim Soulo:

    tim soulo alt text

    Dabei geht es aber um mehr als nur um die Beachtung von Sehbeeinträchtigungen. Alt-Tags bieten Google einen größeren Kontext für die Bilder auf Ihrer Seite. Dies kann laut John Mueller dazu beitragen, die Platzierungen in Google Images zu verbessern.

    Ist das Ranking in Google Images sinnlos? Überhaupt nicht.

    Wir haben in den letzten drei Monaten mehr als 2 Millionen Impressionen in Google Images erhalten. Dies führte zu 1.570 Besuchen auf unserer Website.

    Erfahren Sie hier mehr über Bilder-SEO.

    “Randnotiz.“
    Achten Sie darauf, dass Sie auch für Ihre Bilder beschreibende Dateinamen verwenden. “IMG865729” wir ein Bild nicht gut beschreiben können.

    9. Interner Link zu anderen Beiträgen/Seiten

    Interne Links verweisen auf andere Seiten und Beiträge auf Ihrer Website.

    Hier sind zwei Gründe, warum das für SEO wichtig ist:

    • Sie unterstützen den Flow des PageRanks um Ihre Website herum;
    • Sie leiten die Besucher zu mehr Ihrer erstklassigen Inhalte.

    Sie können mit dem WYSIWYG-Editor interne Links zu Beiträgen und Seiten in WordPress hinzufügen.

    Markieren Sie den Text, der den Link bilden soll, und drücken Sie dann die Schaltfläche “Link einfügen/bearbeiten”. Fügen Sie die URL einer anderen Seite oder einen Beitrag auf Ihrer Website ein.

    Das ist es.

    Aber woher weiß man, auf welchen Seiten es sinnvoll ist, interne Links hinzuzufügen? Gehen Sie zum Site Audit-Tool von Ahrefs und laden Sie das Projekt von vorhin. Der Crawl sollte nun abgeschlossen sein.

    Wechseln Sie anschließend in den Daten-Explorer. Fügen Sie diese benutzerdefinierten Filter hinzu.

    Sie sehen dann alle Arbeitsbeiträge und Seiten, die a) nicht Teil des Seitenarchivs sind und b) weniger als drei interne Links haben.

    Sortieren Sie die Ergebnisse nach organischem Traffic in absteigender Reihenfolge.

    Sie haben jetzt eine Liste von Seiten, die einen Boost gebrauchen könnten.

    Suchen Sie anschließend in Ihrem WordPress-Backend nach einem Schlüsselwort, das sich auf eine dieser Seiten bezieht. Sie sehen dann alle Beiträge, die dieses Keyword in den Suchergebnissen erwähnen.

    Das sind perfekte Orte, um interne Links hinzuzufügen.

    pro tipp

    Verwendet Ihr WordPress-Theme eine Sidebar?

    Erwägen Sie, ein “populäre Artikel”-Widget hinzuzufügen und auf die Seiten oder Beiträge zu verlinken, die folgenden:

    • Sie haben festgestellt, dass Sie besonders gut konvertieren, oder:
    • Sie möchten einen höheren Rang in Google erreichen.

    Sie möchten einen höheren Rang in Google erreichen:

    Hinweis. Wenn Sie nicht mit den Basics von HTML- und WordPress-Widgets vertraut sind, benötigen Sie möglicherweise einen Entwickler, der Ihnen dabei hilft.

    10. Setzen Sie eindeutige, “optimierte” Titel-Tags und Beschreibungen

    Meta-Titel und ‑Beschreibungen sind das, was Sie in den Suchergebnissen sehen.

    “Randnotiz.“
    Google zeigt nicht immer den Titel und die Metabeschreibung an, die der Website-Besitzer setzt. Manchmal werden sie automatisch neu geschrieben.

    SEO Best Practice ist es, sie für jede Seite und jeden Beitrag anzupassen.

    Hier sind die Regeln:

    1. Locken Sie damit: Eine höhere Klickrate führt zu mehr Traffic von Suchmaschinen.
    2. Halten Sie sich kurz: Google beginnt, Titel bei 590px (~50–60 Zeichen) zu kürzen. Meta-Beschreibungen werden nach ca. 930px (~155 Zeichen) abgeschnitten. Verwenden Sie dieses Tool um eine Vorschau zu erhalten, bevor Sie sie live einstellen.

    Mit Yoast können Sie benutzerdefinierte Titel und Beschreibungen Seite für Seite festlegen. Scrollen Sie einfach zum Ende des Beitrags oder der Seite, die Sie gerade bearbeiten. Sie werden so etwas sehen:

    Dort können Sie Ihren Titel und Ihre Meta-Beschreibung hinterlegen.

    Standardmäßig setzt Yoast dies auf eine Variable, die den Titel des Beitrags zieht und diesen auch für den Meta-Titel verwendet.

    Das funktioniert normalerweise gut. Aber nicht immer.

    Zum Beispiel haben wir einen Beitrag mit dem Titel “I Just Deleted Your Outreach Email Without Reading. And NO, I Don’t Feel Sorry. (Evergreen)

    Das ist zu lang.

    Daher ist es immer besser, bewährte Klartexttitel und Beschreibungen hier einzufügen.

    Empfohlene Lektüre: How to Craft the Perfect SEO Title Tag (Our 4‑Step Process)

    11. Seiten in Unterordner schachteln (falls zutreffend)

    Vorausgesetzt, Sie setzen Ihre Permalink-Struktur auf post name, , dann sollten sowohl Ihre Seiten- als auch Pos- bzw- Beitragst-URLs so aussehen:

    domain.com/post-name
    domain.com/page-name

    Aber mit Pages können Sie sie mit verschiedenen Ebenen erstellen, indem Sie Unterordner verwenden.

    Nehmen wir also an, dass Sie eine digitale Marketing-Agentur sind, die WordPress verwendet, und dass Sie fünf verschiedene Dienste anbieten. Sie verkaufen SEO, PPC, Social Media Marketing, PR und E‑Mail Marketing.

    Hier ist der beste Weg, um das zu strukturieren:

    1. Erstellen Sie eine Landing Page “Services”, auf der Sie über die fünf verschiedenen Dienste sprechen, die Sie anbieten.
    2. Erstellen Sie individuelle Seiten für jeden Service, den Sie anbieten.
    3. Verlinken Sie auf jeder dieser einzelnen Serviceseiten von Ihrer Hauptseite “Services” aus.

    So wird Ihre URL-Struktur standardmäßig aussehen:

    domain.com/services/
    domain.com/seo/
    domain.com/ppc
    domain.com/social-media-marketing/
    domain.com/email-marketing/

    Nicht schlecht. Es wäre aber besser, die einzelnen Serviceseiten unter dem Unterordner “/services/” zu verschachteln. So wie hier:

    domain.com/services/
    domain.com/services/seo/
    domain.com/services/ppc
    domain.com/services/social-media-marketing/
    domain.com/services/email-marketing/

    Das geht in WordPress ganz einfach. Benutzen Sie einfach die Dropdown-Liste im Seiteneditor und wählen Sie die Seite “Services”.

    Nun ist die URL unter  domain.com/services/SERVICE/ zugänglich.

    Anmerkung der Redaktion

    Die nächsten vier Taktiken sind ‘technische’ Optimierungen.

    Verwenden Sie diese, um Ihre Website zu beschleunigen und Dinge zu beseitigen, die Google verwirren könnten.

    Tim Soulo
    Tim Soulo
    Head of Market and Product Strategy

    12. Inhalts-Caching aktivieren

    Caching ist ein ausgefallenes Wort, nicht wahr?

    Hier ist, was es in aller Kürze bedeutet:

    Sie erstellen statische Versionen Ihrer Beiträge und Seiten. Browser können sie dann schnell laden. Ihre Website ist schnell. Die Benutzer sind zufrieden. Ganz einfach!

    Google liebt zufriedene Nutzer. Und sie lieben schnell ladende Websites. Sie haben sogar bestätigt, dass die Seitengeschwindigkeit ein Rankingfaktor sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Handy ist.

    Es gibt Tonnen von Caching-Plugins für WordPress, von denen eines W3Total Cache ist. Sie sollten dies in einem vorherigen Schritt schon installiert haben.

    Aktivieren Sie es und klicken Sie dann auf Leistungen > Allgemeine Einstelungen in der linken Seitenleiste.

    w3 settings

    Es gibt hier eine Menge komplexer Einstellungen. Lassen Sie es uns einfach halten und aktivieren Sie den Page Cache, Minify und Browser Cache.

    Das sollte ein guter Ausgangspunkt für alle Seiten sein.

    Empfohlene Lektüre: Ultimate Guide to Speed Up WordPress with W3 Total Cache

    13. Komprimieren und optimieren Sie Ihre Bilder

    Die durchschnittliche Größe der Webseite beträgt 3 MB.

    Aber lang gestreckte Blog-Posts sind in der Regel viel größer, weil sie viele Bilder enthalten. Hier ist zum Beispiel die Gesamtgröße unseres local SEO Guides nach GTmetrix:

    gtmetrix local seo

    Da die durchschnittliche globale mobile Download-Geschwindigkeit 20 Mbit/s beträgt, würde das Laden dieser Seite 4,2 Sekunden dauern. Laut Google verlassen 53% der Besucher mobiler Websites eine Seite, die nicht innerhalb von drei Sekunden geladen wird.

    Deshalb lohnt es sich, den langsamsten Teil Ihrer Webseiten zu optimieren — die Bilder.

    Beginnen Sie mit der Aktivierung des Plugins Smush Image Compression and Optimization. Sie sollten das vorher schon installiert haben. Dadurch werden alle Bilder, die Sie in Zukunft hochladen, komprimiert und optimiert. Sie müssen keinen Finger rühren.

    Um die Bilder, die Sie bereits hochgeladen haben, zu komprimieren, klicken Sie auf den Menüpunkt Smush in der linken Seitenleiste und dann auf “Bulk smush now”.

    Dadurch werden alle vorhandenen Bilder auf Ihrer Website in Chargen von 50 Stück optimiert. Sie müssen dann erneut auf die Schaltfläche klicken, um die nächsten 50 zu optimieren, und so weiter. Das kann für große Standorte ärgerlich sein. Dafür können Sie auf Pro upgraden, wenn Sie viele Bilder haben.

    Als nächstes schalten Sie die Bildgrößenanpassung ein.

    Anschließend möchten Sie die maximale Breite an Ihr WordPress-Design anpassen. Stellen Sie die höchste Auflösung ein, mit der Bilder auf Ihrer Seite angezeigt werden. Für uns sind das 900px.

    pro tipp

    Achten Sie besonders auf die langsamsten Ladeseiten auf Ihrer Website. Diese müssen möglicherweise manuell optimiert werden (z.B. Entfernen unnötiger Bilder).

    Diese finden Sie auf der Seite Site Audit > Performance > Slow page.

    Noch ein Tipp: Sortieren Sie die Liste nach organischem Traffic in absteigender Reihenfolge.

    Konzentrieren Sie sich zuerst auf die Optimierung der Seiten mit dem größten organischen Traffic. Das sind die Seiten, die bereits bei hochvolumigen Suchbegriffen gut platziert sein müssten.

    Wir wissen, dass die Seitengeschwindigkeit ein Rankingfaktor ist. Daher kann eine Verbesserung der Geschwindigkeit dieser Seiten alles sein, was nötig ist, um Sie für einen hochvolumigen Begriff von Position #2 auf #1 zu bringen. Das wird zu einem deutlich höheren Traffic führen. 😉

    14. ‘Noindex’ niederwertiger Inhalt

    Werfen Sie einen Blick auf diese Webseite:

    Es listet alle Beiträge im Evernote-Blog mit dem “fitness”-Tag auf, von denen es derzeit nur einen gibt.

    Seiten wie diese können für Leute nützlich sein, die sich bereits auf Ihrer Website befinden und Beiträge zu einem bestimmten Thema finden möchten. Aber Sie möchten nicht, dass sie in den Suchergebnissen von Google erscheinen. Sie sind in der Regel dünn und bieten wenig bis keinen Wert für Suchmaschinenbenutzer.

    Das Gleiche gilt auch für Seiten im Medien- und Beitragsformat — ihr Wert ist minimal.

    Das hier sagt Google über dünnen Content und die Qualität des Inhalts:

    Sie sollten versuchen, einen Weg zu finden, die Qualität Ihrer Inhalte zu analysieren und sicherzustellen, dass die hochwertigen Inhalte indiziert werden und dass die minderwertigen Inhalte nicht standardmäßig indiziert werden.

    Yoast setzt die Seiten “Beitragsformat” und “Medien” standardmäßig auf “noindex”. Sie müssen die Einstellungen für die Tags-Seiten ändern. Um das zu tun, gehen Sie zu:

    SEO > Suchergebnisse > Taxonomien

    Schalten Sie die Option “Tags in Suchergebnissen anzeigen?” auf “Nein”.

    15. Korrektur doppelter Inhalte

    Sehen Sie sich diese beiden Seiten an:

    GIF

    Sehen Sie einen Unterschied im Inhalt? Das tue ich nicht, denn es gibt keinen Unterschied. Dies sind zwei getrennte Seiten mit unterschiedlichen URLs, wobei der Inhalt identisch ist.

    SEOs nennen das duplicate content (dt. doppelter Inhalt)…und das ist nicht gut..

    “Randnotiz.“
    Dies ist ein häufiges Problem bei E‑Commerce-Seiten.

    Sie können solche Probleme auf zwei Arten beheben: mit noindex oder Kanonisieren (Canonicalizing) für die doppelten Version(en).

    Noindex. Das Nicht-Indizieren einer Seite führt dazu, dass sie aus den Suchmaschinen-Index entfernt wird. Sie sollten dies tun, wenn die doppelte Seite für Besucher keinen Mehrwert liefert. Noindex kann auch sinnvoll sein für nahezu doppelte Zielseiten.

    Canonicalizing bedeutet, eine bevorzugte Version einer Webseite anzugeben. Suchmaschinen neigen nur dazu, diese bevorzugte kanonische Seite zu indizieren. Doppelte oder nahezu doppelte Seiten sollten immer einen kanonischen Satz haben, wenn sie kein “noindex” haben.

    Yoast kann beide Optionen seitenweise implementieren. Klicken Sie beim Bearbeiten einer Seite oder eines Beitrags auf das Zahnradsymbol in den letzten Einstellungen. Sie werden so etwas sehen:

    Wählen Sie “Nein” aus dem oberen Dropdown-Menü, um eine Seite oder einen Beitrag zu “noindexieren”. Oder fügen Sie die URL der bevorzugten Version in das Feld “Canonical URL” ein, um sie zu kanonisieren. Ganz einfach.

    Aber wie findet man überhaupt doppelte Inhalte?

    Gehen Sie zum Bericht “Content Quality” im Site Audit-Tool von Ahrefs. Suchen Sie nach Seiten mit dem Fehler “Duplizierte Seiten ohne kanonischen Inhalt”.

    Sie sollten auch nach Near-Duplicates suchen, bei denen das Canonical nicht gesetzt ist oder nicht übereinstimmt. Dies sind die roten und orangefarbenen Cluster in diesem Bericht.

    Erfahren Sie mehr über das Auditing Ihrer Website auf Probleme in diesem Video (oder lesen Sie diesen Blogbeitrag):

    https://www.youtube.com/watch?v=G_9-AkZch4k

    Abschließende Gedanken

    WordPress ist aus gutem Grund das beliebteste CMS der Welt.

    Es ist einfach zu bedienen, flexibel und bietet eine gute Grundlage für SEO. Aber WordPress ist nicht sofort einsatzbereit und vollständig optimiert. Sie müssen ein paar Plugins installieren und Optimierungen vornehmen, um das Beste daraus zu machen.

    Also folgen Sie den obigen Tipps und lass Sie mich wissen, wenn Sie Ihre Konkurrenten übertreffen. 😉

    Über­set­zt von seybold.de, Spezial­ist für Such­maschi­nenop­ti­mierung seit über 20 Jahren.