
Nach Autor Mateusz Makosiewicz
SEO- und Marketing-Dozent bei Ahrefs
Markenerwähnungen entstehen, wenn Menschen online über dein Unternehmen sprechen, ohne unbedingt auf deine Website zu verlinken.
Solche Dinge gab es schon immer in sozialen Medien, Foren, News-Seiten und Blogs. Aber jetzt passieren sie in KI-Antworten – und diese Erwähnungen beeinflussen, wie Millionen von Menschen deine Marke entdecken und wahrnehmen.
Willkommen in der neuen Ära des Monitorings von Markenerwähnungen.
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Aktuell macht Traffic von KI-Assistenten nur einen sehr kleinen Anteil der gesamten Website-Besuche aus – ChatGPT, der beliebteste davon, kommt gerade einmal auf 0,21 %. Trotzdem gibt es mindestens drei gute Gründe, warum diese kleine Zahl wichtig ist.
Menschen wenden sich an KI, um Probleme zu lösen und zu entscheiden, was sie kaufen. Wenn diese KI einen Wettbewerber empfiehlt, riskierst du, Kunden zu verlieren.
Im Juli 2025 hatte ChatGPT weltweit mehr als 700 Millionen wöchentliche Nutzer. Wenn wir uns nur auf Nutzer konzentrieren, die nach How-to-Ratschlägen oder Produkten zum Kaufen suchen, wie in ihrem Usage-Report angegeben, bedeutet das: Markenempfehlungen könnten jede Woche in Gesprächen mit mindestens 74,2 Millionen Menschen auftauchen.

Eine Markenerwähnung heißt nicht immer, dass jemand direkt nach einer Empfehlung für eine bestimmte Marke oder ein bestimmtes Produkt gefragt hat. Marken können ganz natürlich auftauchen – selbst wenn Menschen nur nach How-to-Ratschlägen fragen.

Eine Studie der University of Melbourne hat gezeigt, dass fast die Hälfte der Menschen KI vertraut. Diese Hälfte lässt sich möglicherweise davon überzeugen, wie fachkundig und maßgeschneidert sich KI-Empfehlungen anfühlen. Teile einfach deine Anforderungen in einem Prompt – und die KI kann Dutzende Websites scannen, um die beste Option zu finden.

Anders als Social-Posts, die schnell aus den Feeds verschwinden, können Markenerwähnungen im offenen Web langfristige Auswirkungen haben. Deine alten Inhalte können jahrelang indexiert und auffindbar bleiben.
Der Unterschied bei KI ist, dass diese Erwähnungen nicht einfach still und leise online existieren – sie können beeinflussen, wie KI-Tools über deine Marke sprechen. Denn Modelle greifen sowohl auf historische Trainingsdaten als auch auf frische Websuchen zurück. Eine einzige Erwähnung heute kann also noch Monate oder sogar Jahre später immer wieder in Antworten auftauchen.
So hat Perplexity Ahrefs über mehr als zwei Monate hinweg durchgehend als Top-SEO-Software hervorgehoben – ein Beispiel dafür, wie wiederholte Erwähnungen die Position einer Marke in KI-generierten Antworten stärken können.
Wenn du denkst: „Super, noch eine Sache, die unser Social-Media-Manager tracken muss“, dann stopp genau da. Das Monitoring von KI-Markenerwähnungen unterscheidet sich grundlegend vom Social-Media-Monitoring, das du bereits kennst – und könnte sogar in den Verantwortungsbereich einer anderen Person fallen.
Erwähnungen in sozialen Medien sind kurzlebig und unberechenbar – sie können über Nacht sprunghaft ansteigen und dann genauso schnell wieder abflauen. KI-Erwähnungen sind dagegen stabiler. Wenn ChatGPT statt dir einen Wettbewerber hervorhebt, geht es nicht um einen vorübergehenden Trend; es spiegelt tiefere, langfristige Signale wider, die KI im Laufe der Zeit aus autoritativen Inhalten gelernt hat.
Und anders als in sozialen Medien kannst du darauf nicht direkt antworten.
Deshalb geht es beim Monitoring von KI eher um Strategie als um „Feuerwehr-Einsätze“. Du verfolgst Sichtbarkeitstrends, findest Positionierungslücken und entscheidest, welche Inhalte du als Nächstes erstellen solltest.
Und weil KI-Systeme nach ihrem eigenen Zeitplan aktualisieren – bei KI-Assistenten in Ahrefs’ Brand Radar monatlich –, sollte sich dein Monitoring an diesen Zyklen orientieren. Dadurch ähnelt das Tracking von KI-Erwähnungen eher einer Wettbewerbsrecherche als dem Kundenservice.
Zusammengefasst:
| Aspekt | Traditionelles Brand-Monitoring (Social Media/Foren) | Monitoring von KI-Markenerwähnungen |
|---|---|---|
Inhaber | Social-Media-Manager:innen, Community-Manager:innen | Content-Marketing-, Brand-Marketing- oder SEO-Teams |
Frequenz | 24/7-Monitoring mit Echtzeit-Benachrichtigungen | Wöchentliche Sichtbarkeits-Checks, monatliche strategische Reviews |
Zweck | Krisenprävention, Kundenservice, Engagement | Marktpositionierung, Content-Strategie, Competitive Intelligence |
Antwort | Direkte Antworten, sofortige Schadensbegrenzung | Strategische Content-Erstellung, PR, Influencer-Marketing |
Mindset | Reaktives Krisenmanagement | Proaktive Marktforschung |
Da KI-Erwähnungen für die meisten typischen Monitoring-Tools unsichtbar sind, brauchst du spezialisiertes Tracking. Suche nach Tools wie Ahrefs’ Brand Radar mit einem großen Index aus Prompts und Antworten aus verschiedenen KI-Indizes, damit du einen umfassenden Einblick bekommst, wie KI-Assistenten deine Marke verstehen und über sie sprechen.
Im Fall von Brand Radar sind das über 150 Mio. Prompts in sechs KI-Indizes: AI Overviews, AI Mode, ChatGPT, Perplexity, Copilot und Gemini. So kannst du durch diese Daten navigieren.
Du kannst nachverfolgen, wie sich die KI-Präsenz deiner Marke im Laufe der Zeit verändert. So kannst du leichter erkennen, ob sich deine Marketingmaßnahmen auszahlen.
Das ist wie das Messen von Markenbekanntheit – nur innerhalb des KI-Bereichs. Du wirst Ausschläge nach einer großen Kampagne oder einem Produktlaunch bemerken und kannst auch plötzliche Einbrüche erkennen, die auf ein Problem hinweisen könnten, das Aufmerksamkeit braucht.
Gib in Brand Radar einfach deinen Markennamen zusammen mit gängigen Varianten ein, und du siehst sofort die Anzahl der Erwähnungen und wie sie sich im Zeitverlauf verändert.
Du kannst sehen, welche Probleme oder Themen KI-Systeme auf natürliche Weise dazu bringen, deine Marke zu erwähnen. Zum Beispiel taucht dein Unternehmen vielleicht oft in Gesprächen über „nachhaltige Verpackungen“ auf, fehlt aber in Diskussionen über „budgetfreundliche Alternativen“, bei denen du gerne erscheinen würdest. Solche Insights zeigen dir, worauf du deine Content-Strategie fokussieren solltest.
Um diese Daten zu erhalten, öffne in der linken Seitenleiste den Themen-Report.
Wenn deine Marke mehrere Produktkategorien abdeckt, ist es wichtig zu verfolgen, wie oft KI dich in jeder davon erwähnt.
Die Automarke Subaru möchte zum Beispiel bei SUVs und Crossovern als erste in den Sinn kommen. Wenn wir diese Kategorien in Brand Radar neben ihren Markennamen stellen und ein paar Konkurrenten hinzufügen, sehen wir, dass sie etwas häufiger als die Crossover-Marke erwähnt werden.
Und direkt unter den Balkendiagrammen sehen wir einen Graphen, der zeigt, wie sich ihre KI-Sichtbarkeit im Zeitverlauf im Vergleich zur Konkurrenz verändert hat:
Du kannst gegenprüfen, wie KI deine Marke beschreibt, und Fehler abfangen, bevor sie sich verbreiten.
Manchmal liegt die KI bei einfachen Details daneben – etwa beim Gründungsdatum, den wichtigsten Produkten oder sogar bei deinen Preisen –, während sie trotzdem deine Preisseite zitiert. Hier ist ein aktuelles Beispiel dafür, wie KI die falschen Preise zitiert.
Wenn du diese Fehler erkennst, weißt du genau, welche Probleme du angehen musst – egal, ob das heißt, die KI-Unternehmen direkt zu kontaktieren oder Content zu erstellen, der die Fakten richtigstellt.
Gib in den Filtern des KI-Antworten-Reports deine Marke so ein:
Stell dir das als dein Stück vom Kuchen der KI-Konversation vor. Du siehst, wie viel Prozent der KI-Erwähnungen in deiner Branche tatsächlich auf dich entfallen – im Vergleich zu deinen Wettbewerbern. Das ist besonders nützlich, um den Fortschritt über die Zeit zu verfolgen: Holst du auf oder fällst du zurück?
Gib deine Marke und deine Wettbewerber ein. Dein gesamter KI-Share of Voice ist die Zahl oben.
Unten siehst du deinen Share of Voice in jedem der sechs KI-Indizes.
Das geht tiefer als der gesamte Share of Voice. Du kannst feststellen, dass deine Marke bei KI-Erwähnungen für „Enterprise-Lösungen“ dominiert, aber bei „Tools für kleine Unternehmen“ kaum vorkommt, während ein Wettbewerber das gegenteilige Muster hat.
Wenn du deine themenspezifischen Stärken und Lücken kennst, kannst du deine Content-Strategie verfeinern. Bei Themen, bei denen du nachlegen musst, kannst du dir mehr Erwähnungen auf Drittseiten (z. B. Produktbewertungen) sichern oder mehr eigene Inhalte erstellen (z. B. How-to-Guides) oder deine eigenen Produktmarketing-Materialien überarbeiten.
Als Monday.com zum Beispiel seine CRM-Funktion einführte, stieg das Unternehmen in einen größeren Markt mit neuen Wettbewerbern ein. Bis dahin wurde die Marke vor allem mit Projektmanagement in Verbindung gebracht. Das Tracking ihrer KI-Sichtbarkeit zeigte, wie gut sie in diesen neuen Bereich vordrangen.
Zum Beispiel könnte KI bei „Integration mit Slack“ oder „DSGVO-Compliance“ regelmäßig deine Wettbewerber empfehlen, während deine Marke nie auftaucht – obwohl du diese Funktionen ebenfalls anbietest. Diese Lücken sind sofortige Chancen, neue Inhalte zu erstellen, bestehende Seiten zu optimieren oder dein Messaging anzupassen, damit deine Marke in diese KI-Konversationen aufgenommen wird.
So findest du Seiten, die über deine Wettbewerber sprechen, dich aber nicht erwähnen – perfekte Gelegenheiten, um deine Lösung zu pitchen.
Tipp
Brand Radar trackt außerdem deine Suchnachfrage und Web-Sichtbarkeit. Es greift auf eine der größten Keyword-Datenbanken der Branche zurück (28,7 Mrd. Keywords) und nutzt einen Bot, der das Web häufiger crawlt als jedes andere Marketing-Tool (mehr über Ahrefs’ Daten erfahren).
Suchnachfrage und Web-Sichtbarkeit sagen dir:
Wie häufig Menschen nach deiner Marke suchen.
Wie viele Suchanfragen deine Marke enthalten – und ob diese Zahl wächst.
Wie viele Seiten deine Marke erwähnen und wie viel Sichtbarkeit diese Seiten bekommen.
Übrigens: Deine Suchperformance und Web-Erwähnungen prägen direkt, wie KI-Systeme deine Marke verstehen und darstellen. Starke Suchnachfrage und Markenerwähnungen führen meist auch zu besserer KI-Sichtbarkeit. Das bedeutet, du kannst KI-Brand-Building aus mehreren Blickwinkeln angehen – indem du Suchrankings verbesserst, glaubwürdige Erwähnungen gewinnst und dafür sorgst, dass beides die KI-Darstellung deiner Marke stärkt.
Wenn du noch nicht bereit für Profi-Tools bist, starte mit manuellen Checks. Nimm dir jeden Monat etwas Zeit und stelle verschiedenen KI-Assistenten Fragen, die zu deiner Branche passen:
„Was sind die besten Tools für [deine Produktkategorie]?“
„Wie entscheide ich mich zwischen [deiner Marke] und [deinem Wettbewerber]?“
„Was sollte ich über Lösungen für [deine Branche] wissen?“

Es ist eine gute Idee, dieselbe Frage ein paar Mal zu stellen und zu schauen, ob du jedes Mal vorkommst (wenn nicht, nimm den Durchschnitt).
Wie du dir vorstellen kannst, ist dieser Prozess zeitaufwendig, und du wirst trotzdem die meisten KI-Erwähnungen verpassen, die täglich in Tausenden von Gesprächen stattfinden. Aber er kann dir ein grundlegendes Gefühl dafür geben, wie KI deine Marke aktuell darstellt.
Hier ist eine zeitlose Wahrheit: Der beste Weg, um Menschen dazu zu bringen, über dich zu sprechen, ist, etwas zu schaffen, das sie nicht ignorieren können. Wenn du ein großartiges Produkt lieferst, herausragenden Service bietest oder ein Erlebnis schaffst, das Menschen lieben, verbreitet sich das ganz von selbst. Dieser Buzz zeigt sich in Bewertungen, Social-Posts und Artikeln.
Diese ganze Dynamik beeinflusst auch Suchmaschinen. Google belohnt tendenziell Marken, die häufig erwähnt werden, breit als vertrauenswürdig gelten und als relevant wahrgenommen werden. Und im Umkehrschluss stützen sich auch große Sprachmodelle wie ChatGPT auf dieselben Signale.
Die beliebtesten LLMs nutzen einen Prozess namens Retrieval-Augmented Generation (RAG), der Informationen über Suchmaschinen aus dem Web einbezieht. Wenn Google deine Marke bereits als vertrauenswürdig einstuft und sie für rankenswert hält, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass genau diese Seiten auch von KI-Systemen ausgespielt werden.
Und auch wenn ein großartiges Produkt oder ein starker Service die Grundlage ist, gibt es ein paar zusätzliche Schritte, mit denen du dafür sorgen kannst, dass deine Marke noch mehr auffällt.
KI-Assistenten brauchen klare, detaillierte Informationen darüber, wer du bist, was du machst und wodurch du dich unterscheidest. Stelle sicher, dass deine Website dein Wertversprechen, deine Use Cases und deine Wettbewerbsvorteile klar erklärt.
So hat Common Room es gemacht:
Veraltete, besonders autoritative Inhalte bereinigt, z. B. alte Seiten entfernt oder weitergeleitet, die LLMs weiterhin beeinflussen.
Externe Signale abgestimmt, z. B. sichergestellt, dass Drittanbieter-Websites und -Kanäle die neue Positionierung widerspiegeln.
Irrelevante G2-/LinkedIn-Kategorien entfernt und YouTube-Videos neu organisiert.

Eine gute Idee ist, Fragen zu deiner Marke ganz wörtlich zu beantworten. Du kannst dafür eigene FAQ-Seiten in deiner Knowledge Base erstellen, wie Venmo:
Und wenn du bei Produktvergleichen mitreden willst, kannst du das mit den guten alten „vs“-Landingpages tun.
Wenn ich mir die wichtigsten Quellen für Markenerwähnungen ansehe, stammen die meisten von anderen Websites. LLMs scannen diese Seiten, suchen nach Mustern und bauen Vertrauen auf. Wenn also mehrere Seiten – vor allem populärere Seiten – darin übereinstimmen, dass eine Marke eine gute Lösung ist, wird die KI diese Haltung in ihren Antworten wahrscheinlich wiederholen.
Zur Veranschaulichung: Keine unserer eigenen Seiten erschien unter den Top-10-Quellen, die für unsere Marke zitiert wurden.
Branchenrankings, „Best of“-Listen, Reviews, PR-Berichterstattung, Kundenfeedback, Case Studies und Influencer-Partnerschaften können die Chancen erhöhen, dass KI deine Marke erwähnt. Hier sind zwei Wege, um die Chancen mit der größten Wirkung zu priorisieren:
Führe eine Mention-Gap-Analyse in Brand Radar durch, wie ich oben beschrieben habe.
Bei der Analyse von Ahrefs’ KI-Sichtbarkeit ist mir ein Muster aufgefallen: Die meisten Erwähnungen unserer Marke aus unseren eigenen Inhalten hingen mit kostenlosen Tools und How-to-Guides zusammen. Wenn du ein Tech-Unternehmen bist, besonders ein SaaS-Anbieter, könnte dieser Ansatz auch für dich funktionieren. Das ist wie in dem früheren ChatGPT-Screenshot: Wenn ein Tool direkt Teil der Lösung für ein Problem ist, wird die KI es wahrscheinlich erwähnen.
Hier sind einige unserer kostenlosen Tools, die in AI Overviews erwähnt werden:
Was die How-to-Inhalte betrifft – etwa wie man Keyword-Recherche macht oder den Traffic der Konkurrenz prüft –, erschienen diese bei uns in 20 bis 28 der Top-50-Seiten in AI Mode, AI Overviews und Copilot.
Wie findest du also bewährte Ideen für kostenlose Tools und How-tos?
Analysiere die Inhalte deiner Wettbewerber im Site Explorer, um zu sehen, welche Themen sowohl Traffic als auch KI-Sichtbarkeit bringen.
Tipp
Du musst nicht das Gefühl haben, nur den größten Themen mit riesiger Suchnachfrage hinterherjagen zu müssen. Nicht jede Nische hat Tausende kaufbereite Interessenten. Wenn du klare Anzeichen siehst, dass deine Zielgruppe wirklich von einem bestimmten Thema profitieren würde, lohnt es sich, es abzudecken. Eine Besonderheit der KI-Suche ist, dass Menschen oft lange, detaillierte Prompts verwenden. Diese Prompts werden in einem Prozess namens query fan-out in zahlreiche Long-Tail-Queries zerlegt. Das bedeutet: Du kannst mit sehr spezifischen, zielgerichteten Inhalten vor den richtigen Leuten erscheinen.
Das ist ein Snapshot aus Brand Radar, der die am häufigsten zitierten Domains in allen sechs KI-Indizes zeigt, die es trackt. YouTube, Reddit und Quora sind in den Top 5. Es ist klar, dass KI Plattformen stark bevorzugt, die auf nutzergenerierten Inhalten basieren.
Wenn wir näher heranzoomen, sehen wir, dass diese Zahlen je nach KI-System variieren. Für YouTube und Reddit bekommst du durchgängig hohe Werte, während Quora in Googles AI Overviews stark vertreten ist – und auf anderen Plattformen deutlich weniger (im Vergleich zu anderen KI-Assistenten).
Damit du nicht stundenlang manuell auf diesen Plattformen nach Themen und Threads suchen musst, kannst du eine Mention-Gap-Analyse nutzen, um auf einen Schlag Orte zu finden, an denen du deine Präsenz erhöhen kannst.
Außerdem kannst du bei allen drei Plattformen nach Themen suchen, bei denen sie bereits in AI Overviews ranken, und bessere Inhalte erstellen oder dich an der Unterhaltung beteiligen; sie müssen deine Wettbewerber nicht unbedingt erwähnen, solange die Themen für dein Business relevant sind.
Bevor wir zum Schluss kommen, möchte ich sicherstellen, dass eines klar ist: „traditionelles“ Monitoring von Markenerwähnungen ist weiterhin entscheidend. Richte zumindest Google-Benachrichtigungen für deinen Markennamen ein und überprüfe regelmäßig deine Social-Media-Plattformen auf Benachrichtigungen zu Erwähnungen.
Und wenn deine Zielgruppe in den sozialen Medien stark vertreten ist, wirst du es wahrscheinlich nicht bereuen, in ein Tool wie Mention oder Brand24 zu investieren. Die Premium-Features können wirklich hilfreich sein:
Übrigens: Wenn du Ahrefs nutzt, kannst du mit dem Tool Benachrichtigungen ein Advanced-Erwähnungs-Tracking einrichten. Zum Beispiel eine Benachrichtigung für Web-Erwähnungen, die deine Wettbewerber enthalten, dich aber nicht – und gleichzeitig von einer Website mit Autorität und beträchtlichem organischem Traffic stammen.
Was ich hier behandelt habe, ist ein Teil des größeren Puzzles rund um KI-Sichtbarkeit. Wenn du noch weiter gehen willst, sind diese beiden Guides der perfekte nächste Schritt. Sie zeigen dir, wie du über Markenerwähnungen hinaus zu echten Content-Zitierungen kommst, deine Chancen boostest, von LLMs erwähnt zu werden, und das Ganze wieder mit klassischen SEO-Strategien verknüpfst.
Du hast Fragen oder Kommentare? Schreib mir auf LinkedIn.

Mateusz Makosiewicz ist Marketing-Researcher und Educator bei Ahrefs. Er ist seit über 15 Jahren im Marketing tätig und spezialisiert auf Growth Marketing, Content Marketing, Marketingstrategie und Management.
Mateusz studierte Advertising and Media Marketing an der Universität Danzig. Seine Marketing-Erfahrung sammelte er in Agenturen sowie in SaaS- und Hardware-Unternehmen, in denen er verschiedene Rollen übernahm – von der Steuerung von Werbeprojekten für Kunden bis zur Leitung von Marketingabteilungen.
Im Ahrefs-Blog schreibt er über SEO und Marketing – basierend auf Erfahrung aus dem Testen von vermutlich jedem jemals veröffentlichten Marketing-Tipp, Trial-and-Error im Startup-Marketing im Silicon Valley und dem Optimieren von Growth-Engines, als hinge sein Leben davon ab.
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