PageSpeed Insights: Website-Speed testen und optimieren

Porträt von Monika Butterweck

Nach Autor Monika Butterweck

Marketing Manager DACH bei Ahrefs

September 25, 202612 Min. Lesezeit

PageSpeed Insights ist ein kostenloses Tool von Google, das die Performance einer Seite auf Desktop- und Mobilgeräten analysiert. So kannst du sehen, wie du Ladegeschwindigkeit und Nutzererlebnis noch besser machen kannst.

Dafür analysiert PageSpeed Insights unter anderem HTML, CSS, Schriftarten und JavaScript einer Website und gibt dir konkrete Empfehlungen für die Optimierung. Das kann etwa das Komprimieren von Bildern, das Minimieren von Code oder das Reduzieren der HTTP-Anfragen deiner Seite sein.

Schauen wir uns PageSpeed Insights einmal genauer an.

So nutzt du Google PageSpeed Insights

Öffne PageSpeed Insights und gib die URL ein, die du testen möchtest. Klicke dann auf „Analysieren“.

Du kannst zwischen der Analyse für Mobilgeräte und Desktop wechseln. Auf Mobilgeräten fällt der Score häufig schlechter aus als auf dem Desktop. Die mobile Analyse kann deshalb zusätzliche Probleme aufdecken, die du beheben solltest. Deshalb lohnt es sich, hier zuerst reinzuschauen.

Felddaten aus dem Chrome UX Report (CrUX)

Im nächsten Abschnitt siehst du Daten von echten Nutzern deiner Website. PageSpeed Insights bezieht sie aus dem Chrome User Experience Report (CrUX). Der Datensatz basiert auf den Erfahrungen von Chrome-Nutzern, die der Erfassung dieser Daten zugestimmt haben.

Oben kannst du zwischen Daten für die einzelne URL und den gesamten Origin wechseln. Ein Origin umfasst vereinfacht gesagt die gesamte Website. Nicht für jede URL oder jeden Origin sind Daten verfügbar. Dafür muss unter anderem genügend Traffic vorhanden sein.

Der CrUX-Datensatz umfasst aktuell mehr als 18 Millionen Origins.

Danach folgen die Core Web Vitals (CWV) und die Bewertung, ob deine Seite sie besteht. Dazu gehören Largest Contentful Paint (LCP), Interaction to Next Paint (INP) und Cumulative Layout Shift (CLS). Google nutzt die Core Web Vitals als Teil seiner Ranking-Systeme.

Die Farben zeigen dir auf einen Blick, wie deine Werte abschneiden: Grün steht für „gut“, Orange für „könnte verbessert werden“ und Rot für „schlecht“. Entscheidend ist das 75. Perzentil: Mindestens 75 % der gemessenen Seitenaufrufe müssen den jeweiligen Grenzwert erreichen oder unterschreiten, damit ein Messwert als „gut“ gilt.

Messwert
Gut
Könnte verbessert werden
Schlecht
LCP
≤ 2.500 ms
> 2.500–4.000 ms
> 4.000 ms
INP
≤ 200 ms
> 200–500 ms
> 500 ms
CLS
≤ 0,1
> 0,1–0,25
> 0,25

Wenn du auf „Ansicht maximieren“ klickst, siehst du die Verteilung für jeden Messwert.

CrUX enthält noch andere wichtige Messwerte, die nicht zu den Core Web Vitals gehören: First Contentful Paint (FCP) und Time to First Byte (TTFB).

Auch hier kannst du auf „Ansicht maximieren“ klicken und die Verteilung für die jeweiligen Messwerte sehen.

Ganz unten in der Ansicht erfährst du mehr darüber, woher diese ganzen Daten kommen. Sie basieren auf echten Nutzererfahrungen und decken immer einen Zeitraum von 28 Tagen ab.

Labordaten aus Lighthouse

Lighthouse ist ein Open-Source-Tool, das die Qualität und Performance von Webseiten analysiert. Du kannst Lighthouse direkt in deinem Browser ausführen. Bei PageSpeed Insights läuft der Test dagegen auf den Servern von Google.

Der Bericht enthält Bewertungen für Performance, Barrierefreiheit, Best Practices und SEO. Die einzelnen Checks zeigen dir, wo deine Seite bereits gut aufgestellt ist und wo es Probleme gibt.

Auch hier helfen dir die Farben bei der schnellen Einordnung der Ergebnisse.

In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf „Performance“, denn dieser Bereich ist für die Arbeit mit PageSpeed Insights besonders relevant. Ganz oben siehst du den Performance-Score und einen Screenshot der getesteten Seite.

Der Performance-Score liegt zwischen 0 und 100:

  • Gut: 90–100
  • Könnte verbessert werden: 50–89
  • Schlecht: 0–49

Ein guter Performance-Score bedeutet allerdings nicht automatisch, dass deine Seite schnell ist oder die Core Web Vitals besteht. Auch Faktoren wie Netzwerkbedingungen, Serverauslastung, Caching und das Gerät des Nutzers beeinflussen die tatsächliche Ladezeit.

Ein Score von 50 gehört laut Lighthouse bereits zu den besten 25 % der getesteten Seiten. Je näher du an 100 kommst, desto schwieriger wird es, den Score weiter zu verbessern.

Außerdem kann sich dein Score von Test zu Test verändern. Das liegt zum Beispiel an unterschiedlichen Netzwerkbedingungen oder daran, wie die Seite beim jeweiligen Test geladen wird. Führe deshalb am besten drei bis fünf Tests durch und vergleiche die Ergebnisse.

Randbemerkung


Wenn CrUX-Daten verfügbar sind, schau zuerst auf die Felddaten. Sie zeigen dir, wie echte Nutzer deine Website erleben. Die Labordaten helfen dir anschließend dabei, mögliche Ursachen für Probleme zu finden.

Der Performance-Score wird aus mehreren unterschiedlich gewichteten Messwerten berechnet. Wenn du wissen möchtest, wie sich die einzelnen Werte auf den Score auswirken, kannst du dafür den Lighthouse Scoring Calculator nutzen.

Unter dem Performance-Score findest du die Messwerte des Labortests. Dazu gehören First Contentful Paint (FCP), Largest Contentful Paint (LCP), Total Blocking Time (TBT), Cumulative Layout Shift (CLS) und Speed Index.

Anders als bei den Felddaten findest du hier keinen INP-Wert. INP misst die Reaktionsfähigkeit anhand echter Nutzerinteraktionen und lässt sich deshalb nicht direkt in diesem Labortest ermitteln. TBT kann dir aber dabei helfen, Probleme mit langen Aufgaben im Main Thread aufzuspüren, die auch die Interaktivität deiner Seite beeinträchtigen können. Auch diese Ansicht kannst du maximieren, um noch mehr über die einzelnen Messwerte zu lernen.

Unter den Messwerten findest du außerdem Informationen zu den Bedingungen, unter denen der Labortest durchgeführt wurde.

Die Snapshots zeigen dir, wie sich der sichtbare Inhalt deiner Seite während des Ladevorgangs aufbaut. So kannst du nachvollziehen, was ein Nutzer in den einzelnen Phasen des Seitenaufbaus sehen würde.

Unter „Statistiken“ findest du weitere Informationen zur Performance deiner Seite und mögliche Ursachen für Probleme. Hier zeigt dir Lighthouse auch konkrete Insights und Diagnosen. Seit Lighthouse 13 ersetzen die Performance Insights viele der früheren Performance-Audits und bündeln verwandte Probleme und Empfehlungen.

Du kannst die Ergebnisse nach bestimmten Messwerten filtern. So findest du schneller die Probleme, die zum Beispiel deinen LCP, CLS oder TBT beeinflussen.

Über „Strukturkarte anzeigen“ öffnest du eine visuelle Übersicht der geladenen Ressourcen. Dort siehst du unter anderem, welche JavaScript-Dateien besonders groß sind und wie viel Code davon ungenutzt bleibt. So kannst du schnell Ressourcen finden, bei denen sich eine genauere Prüfung lohnt.

Die geschätzten Einsparungen solltest du dabei nicht als Garantie verstehen. Andere Engpässe können verhindern, dass eine einzelne Änderung tatsächlich die angezeigte Verbesserung bringt. Manchmal musst du mehrere Probleme beheben, bevor sich ein Messwert merklich verbessert.

Klappe einen Insight auf, um mehr über das Problem und mögliche Lösungen zu erfahren. Die Empfehlungen können sich auch danach richten, welches System auf deiner Website erkannt wurde.

Lighthouse hilft dir außerdem dabei, konkrete Ursachen zu finden. Das können zum Beispiel das LCP-Element, Ursachen für Layout-Verschiebungen oder lange Aufgaben im Main Thread sein.

Daneben berücksichtigt Lighthouse zunehmend moderne Nutzungsszenarien wie agentisches Browsing, bei dem KI-Agenten selbstständig mit Webseiten interagieren.

Randbemerkung


Arbeite nicht einfach alle Hinweise der Reihe nach ab. Starte mit einem Messwert, der Probleme macht, und prüfe dann die dazugehörigen Insights. Ändere etwas, teste erneut und schau, ob sich der Wert tatsächlich verbessert hat.

Unter „Bestandene Prüfungen“ siehst du außerdem, was auf deiner Seite bereits gut funktioniert. Auch hier gibt es vielleicht noch Verbesserungspotenzial. Deine Zeit ist aber wahrscheinlich besser in die Probleme investiert, die Lighthouse tatsächlich beanstandet.

PageSpeed-Insights-Daten mit Ahrefs analysieren

PageSpeed Insights bietet eine API, über die du CrUX-Felddaten und Lighthouse-Labordaten für viele Seiten abrufen kannst. Der Haken: Du musst wissen, wie du die Daten in großen Mengen abfragst und speicherst.

Mit Ahrefs Free übernimmt Site Audit das für dich. Statt URLs einzeln in PageSpeed Insights zu testen, kannst du die Daten für deine Website gesammelt abrufen, speichern und über mehrere Crawls hinweg vergleichen.

Core Web Vitals mit Site Audit überwachen

In Site Audit kannst du PageSpeed Insights mit deinem Projekt verbinden. So siehst du nicht nur den aktuellen Stand einzelner Seiten, sondern kannst die Performance deiner gesamten Website überwachen.

Das kannst du ganz einfach so einrichten:

  1. Öffne dein Projekt in Site Audit und gehe zu den Crawl-Einstellungen.
  2. Öffne den Bereich „Crawl Einstellungen“ und aktiviere PageSpeed Insights.
  3. Erstelle über „Beantrage einen API-Key“ einen kostenlosen PageSpeed Insights API-Key bei Google.
  4. Kopiere den API-Key in das dafür vorgesehene Feld. Ahrefs prüft automatisch, ob er gültig ist.
  5. Speichere die Einstellungen und starte einen neuen Crawl.

Nach dem Crawl findest du die Daten im Performance-Bericht. Dort siehst du gesammelt, welche Seiten Probleme haben und wie viele URLs von den einzelnen Messwerten betroffen sind.

Site Audit speichert außerdem die Ergebnisse früherer Crawls. So kannst du verfolgen, wie sich die Performance deiner Website entwickelt. Damit kannst du zum Beispiel prüfen, ob deine Optimierungen tatsächlich etwas gebracht haben.

Randbemerkung


Aktivierst du PageSpeed Insights während eines laufenden Crawls, werden die Daten nicht nachträglich ergänzt. Starte danach einen neuen Crawl, um sie abzurufen.

Du kannst Site Audit kostenlos mit Ahrefs Free für Websites nutzen, die dir gehören und deren Eigentümerschaft du bestätigt hast. Wenn du Site Audit noch nicht eingerichtet hast, zeigt dir unser SEO-Audit-Guide Schritt für Schritt, wie du deine Website crawlen und technische SEO-Probleme findest.

Workflow

Um problematische Seiten und Trends direkt zu erkennen, kannst du die Analyse und das Monitoring von Ahrefs wie oben beschrieben einsetzen. Ergänzend lohnt es sich, den Core Web Vitals-Bericht in der Google Search Console (GSC) zu nutzen.

Der Vorteil von GSC: Ähnliche URLs werden gruppiert. Die Seiten innerhalb einer Gruppe basieren wahrscheinlich auf demselben System oder Template. Behebst du dort ein Problem, kannst du es so möglicherweise für alle Seiten dieser Gruppe auf einmal lösen.

Sobald du weißt, welche Seiten oder Templates betroffen sind, kannst du sie mithilfe der Empfehlungen aus PageSpeed Insights optimieren. Unser Guide zu den Core Web Vitals zeigt dir außerdem, wie du LCP, INP und CLS verbessern kannst.

Prüfe anschließend mit PageSpeed Insights, ob deine Änderungen erfolgreich waren. Alternativ kannst du einen neuen Crawl in Site Audit starten und die Daten für mehrere Seiten gleichzeitig abrufen.

Bei den CrUX-Felddaten dauert es länger, bis Änderungen sichtbar werden. Sie basieren auf den Daten der vergangenen 28 Tage. Nutze deshalb PageSpeed Insights oder die PSI-Daten in Ahrefs, um die Auswirkungen deiner Änderungen zunächst anhand der Labordaten zu prüfen.

Externe Fonts und Consent-Banner

Zusätzlich kommen zwei Aspekte hinzu, die du bei der Performance-Optimierung besonders im Blick behalten solltest: extern geladene Webfonts und Consent-Management-Plattformen (CMPs). Beide können deine Core Web Vitals beeinflussen und spielen außerdem beim Datenschutz eine Rolle.

Externe Fonts local hosten

Webfonts können die Ladezeit deiner Seite beeinflussen. Bindest du eine Schrift über einen externen Anbieter ein, muss der Browser zunächst eine Verbindung zu dessen Server herstellen und die benötigten Dateien herunterladen. Das kann das Rendern von Text verzögern und sich unter anderem auf den LCP auswirken.

Beim Self-Hosting liegen die Schriftdateien dagegen auf deinem eigenen Server oder CDN. Der Browser muss keine zusätzliche Verbindung zum Font-Anbieter aufbauen. Das kann die Bereitstellung der Schrift beschleunigen und reduziert gleichzeitig externe Datenübertragungen.

Auch beim Datenschutz hat das einen weiteren Vorteil: Beim dynamischen Laden von Google Fonts wird die IP-Adresse des Nutzers an Google übertragen. Deutsche Datenschutzbehörden empfehlen deshalb, Webfonts nach Möglichkeit selbst zu hosten.

Achtung


Self-Hosting macht deine Fonts nicht automatisch schnell. Zu viele Schriftschnitte oder große Font-Dateien können die Performance weiterhin bremsen.

So optimierst du deine Fonts:

  1. Prüfe, woher deine Fonts geladen werden. Öffne in Chrome die Entwicklertools und gehe zu > Network > Font.
  2. Hoste externe Fonts nach Möglichkeit selbst. Verwende moderne Formate wie WOFF2 und lade nur die Schriftschnitte, die du tatsächlich brauchst.
  3. Prüfe die CSS-Eigenschaft font-display. Mit Werten wie swap, fallback oder optional legst du fest, wie der Browser Text anzeigt, während der Webfont lädt.
  4. Lade nur wirklich wichtige Fonts vor. Ein preload kann kritische Fonts früher verfügbar machen. Zu viele Preloads konkurrieren allerdings mit anderen wichtigen Ressourcen.
  5. Teste danach erneut. Achte in PageSpeed Insights besonders auf LCP und CLS.

In unserem Beispiel sind die Fonts schon auf unserem Server gehostet:

Randbemerkung


Ein schneller Font kann trotzdem deinen CLS verschlechtern. Das passiert zum Beispiel, wenn zuerst eine Fallback-Schrift erscheint und der Text beim Wechsel zum Webfont seine Größe oder Position verändert. Prüfe deshalb nicht nur die Ladezeit, sondern auch, ob sich dein Layout beim Laden sichtbar verschiebt.

Consent-Banner können deine Core Web Vitals beeinflussen

Consent-Banner sind durch die DSGVO auf vielen Websites in der EU Alltag. Technisch steckt dahinter häufig eine Consent-Management-Plattform (CMP), die zusätzlichen JavaScript-Code lädt und steuert, welche Dienste vor und nach der Einwilligung ausgeführt werden. Wir nutzen dafür zum Beispiel CookieYes.

Das kann sich auf deine Performance auswirken. Muss der Browser beim Laden oder bei einer Interaktion viel JavaScript verarbeiten, kann der Main Thread länger blockiert sein. Das kann insbesondere den INP verschlechtern.

Auch der LCP kann betroffen sein. Lädt die CMP früh im Seitenaufbau umfangreiche Ressourcen oder beeinflusst sie wann andere Inhalte geladen und gerendert werden, konkurriert sie mit den Ressourcen, die für den sichtbaren Seiteninhalt benötigt werden.

Prüfe zuerst, welche Ressourcen deine CMP beim Seitenaufruf lädt. Öffne dazu die Chrome DevTools und gehe zu > Network. In unserem Beispiel siehst du die Requests von CookieYes im Network-Panel. Filterst du die Requests nach cookieyes, kannst du nachvollziehen, welche Ressourcen die CMP beim Seitenaufruf lädt.

Im nächsten Schritt kannst du prüfen, was beim Laden und bei der Interaktion mit dem Consent-Banner passiert:

  1. Teste deine Seite in einem neuen Inkognito-Fenster. So startest du ohne bereits gespeicherte Consent-Entscheidung.
  2. Öffne die Chrome DevTools. Klicke dafür mit der rechten Maustaste auf die Seite und wähle > Untersuchen.
  3. Öffne den Performance-Bericht. Gehe zu > Performance.
  4. Starte eine Aufzeichnung und lade die Seite neu.
  5. Interagiere mit dem Consent-Banner. Akzeptiere oder lehne die Auswahl ab und beende anschließend die Aufzeichnung.
  6. Prüfe die Aktivitäten rund um die CMP. Suche nach langen Tasks während des Seitenaufbaus und rund um den Klick auf das Banner.
  7. Vergleiche das Ergebnis mit deinen Felddaten. Wenn INP oder LCP dort deutlich schlechter aussehen als in deinem Labortest, können reale Consent-Interaktionen ein Faktor sein.

Häufige Fragen zu PageSpeed Insights

Was tun, wenn mein PageSpeed-Score schlecht ist?

Schau zuerst, welche Messwerte und Probleme deinen Score nach unten ziehen. PageSpeed Insights zeigt dir konkrete Hinweise, mit denen du die Ursachen eingrenzen kannst. Arbeite nicht einfach alle Empfehlungen ab, sondern konzentriere dich auf die Probleme mit dem größten Einfluss auf deine Performance.

Was ist ein guter PageSpeed-Score?

Ein Lighthouse-Performance-Score von 90 bis 100 gilt als gut. Werte zwischen 50 und 89 könnten verbessert werden, Werte unter 50 gelten als schlecht. Betrachte den Score aber nicht isoliert: Deine Core Web Vitals zeigen dir zusätzlich, wie echte Nutzer deine Website erleben.

Beeinflusst der PageSpeed-Score mein Google-Ranking?

Nein, der PageSpeed-Score selbst ist kein Rankingfaktor. Google berücksichtigt jedoch die Core Web Vitals als Teil seiner Systeme zur Bewertung der Page Experience. Eine gute Performance kann also relevant sein. Das bedeutet aber nicht, dass ein Lighthouse-Score von 100 dir bessere Rankings garantiert.

Warum schwankt mein PageSpeed-Score?

Der PageSpeed-Score kann zwischen einzelnen Tests schwanken. Lighthouse führt den Test unter simulierten Bedingungen durch, und Faktoren wie Netzwerk, Serverantworten oder Drittanbieter-Code können die Ergebnisse beeinflussen. Führe deshalb mehrere Tests durch und achte eher auf wiederkehrende Probleme als auf einzelne Punkte Unterschied.

Warum ist mein PageSpeed-Score auf Mobilgeräten schlechter?

PageSpeed Insights testet die mobile Version unter anderen Bedingungen als die Desktop-Version. Dadurch können Performance-Probleme auf Mobilgeräten deutlicher sichtbar werden. Optimiere deshalb nicht nur für den besseren Desktop-Score, sondern prüfe beide Ergebnisse.

Porträt von Monika Butterweck
Verfasst vonMonika Butterweck

Monika Butterweck ist als Marketing Managerin bei Ahrefs für den DACH-Markt zuständig.